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RAMPS

RAMPS ist die Abkürzung für Resources Allocation and Multi Project
Scheduling, eine Variante der Netzplantechnik, die besonders auf den
optimalen Einsatz von Personal, Material und Finanzmitteln ausgerichtet
ist und die gleichzeitige Planung mehrerer Projekte erlaubt.

Abkürzung für Resources Allocation and Multi Project Scheduling, in den USA entwickelte Methode zur Projektplanung. RAMPS kann zur Bestimmung der kostengünstigsten Zuteilung von Produktionsfaktoren auf mehrere Projekte verwendet werden. Es fußt auf sogenannten »Netz-werken« (Netzwerktechnik) und hat die Konzeption des sogenannten kritischen Pfades als wesentliches Element zur Grundlage. RAMPS kann auch als ein Netzwerkprogramm für die Lösung von Maschinenbelegungsproblemen angesehen werden.

(Resource Allocation and Multi Project Scheduling) ist ein Computerprogramm für die tätigkeitsorientierte Netzplantechnik, das auf der Critical Path Method (CPM) basiert und zur gleichzeitigen Planung mehrerer Projekte geeignet ist. Die Anwendung von RAMPS für die Planung mehrerer Projekte in einer Periode erfordert folgende Vorarbeiten:
Aufstellung der Netzwerke für die einzelnen Projekte.
Schätzung des Zeitbedarfs für jeden Teilvorgang bei jedem Projekt.
Ermittlung des Kapazitätsbedarfs für jeden Teilvorgang bei jedem Projekt.
Angabe der vorhandenen Kapazitäten.
Angabe der Kostengrößen, insbes. der Kosten pro Kapazitäts und Zeiteinheit.
Festlegung von Zielen, die bei der Planung jedes Projektes angestrebt werden sollen.
Als Hauptziele für die Planung mit RAMPS sind die vereinbarten Zeitpunkte für Beginn und Ende jedes Projektes anzugeben. Als Nebenziele lassen sich verfolgen:
a) Minimierung der Dauer der Projektausführung.
Bevorzugte Ausführung kritischer Tätigkeiten.
Vermeidung von Engpässen.
Veränderung von Arbeitsunterbrechungen bei begonnenen Tätigkeiten.
Maximierung der Zahl der Tätigkeiten, die in jedem Zeitraum ausgeführt werden.
Minimierung der Zahl unbeschäftigter Kapazitätseinheiten.
Für den Fall, daß diese Nebenziele konfliktär werden, ist deren Dringlichkeit durch Gewichtung von sog. Steuerfaktoren anzugeben. Die Lösung einer konkreten Planungsaufgabe mit Hilfe von RAMPS ergibt:
einen Arbeitsplan für jedes einzelne Projekt.
einen Auslastungsplan für die während jeder einzelnen Periode beschäftigten Kapazitätseinheiten.
Kostenpläne.

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