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Repetierfaktoren

(flow Inputs) bezeichnen Produktionsfaktoren, die sich in einem einmaligen Produktionsvorgang verzehren und daher „wiederholt”, laufend neu beschafft und eingesetzt werden müssen. Dazu zählen Betriebsstoffe (zum Betrieb einer Anlage), z.B. Energie, Schmier- und Kühlmittel usw. und Werkstoffe. Das Beispiel des elektrischen Stroms etwa macht deutlich, dass die dem Stromnetz ent­nommene Energie im Moment der Nutzung verzehrt wird und laufend neu entnommen werden muss.
Repetierfaktoren, auch Verbrauchsfaktoren, sind solche Produktionsfaktoren, die bei einmaligem Einsatz im Produktionsprozeß verbraucht werden.

Unter dem Aspekt des Gebrauchs oder Verbrauchs in der Produktion lassen sich die Produktionsfaktoren in Potentialfaktoren und Repetierfaktoren einteilen. Die Repetierfaktoren gehen in den einzelnen » Produktionsprozeß ein und verlieren dabei ihre Identität als Produktionsfaktor; sie werden verbraucht bzw. zum Produkt transformiert und müssen für einen nächsten Produktionsprozeß erneut bereitgestellt, d. h. wieder Beschafft werden. Ihr Einsatz wiederholt sich ständig, weshalb sie als Repetierfaktoren bezeichnet werden (Heinen, E., Betriebswirtschaftliche Kostenlehre, 3. Auflage, Wiesbaden 1970, S. 223). Der Verzehr anRepetierfaktoren, es läßt sich dafürauch von Werkstoffen oder Verbrauchsgütern sprechen, kann vonden Potentialfaktoren und / oder direkt von den zu erstellenden Produkten abhängen. Im letzteren Fall wirddie Planung des Faktoreinsatzes mitHilfe von Rezepten, Zeichnungen oder Stücklisten erfolgen; das Faktoreinsatzverhältnis ist dann in der Regellinear limitational.

Repetierfaktoren sind nach Edmund Heinen im Rahmen seiner Produktionsfunktion vom Typ C Produktionsfaktoren, die im Produktionsprozeß verbraucht werden, da sie direkt oder indirekt in das Fertigprodukt eingehen. Es sind dies die Werkstoffe, wie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Sie müssen in relativ kurzen Abständen immer wieder neu beschafft und laufend eingesetzt werden. Gegensatz: Potentialfaktoren.

Produktionsfaktor, der durch den einmaligen Einsatz in einem Produktionsprozess verbraucht wird. Zu den Repetierfaktoren gehören —Werkstoffe, —÷Hilfs- und —Betriebsstoffe, aber auch menschliche und maschinelle Arbeit. Nach ihrem Einsatz stehen diese Güter nicht mehr oder zumindest nicht mehr in der bisherigen Form zur Verfügung.
Beispiel: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.
Gegensatz: Potentialfaktoren.
Siehe unter Produktionsfaktoren, Produktions- und Kostentheorie (mit Literaturangaben).

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