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Ressourcenanalyse

Stärken-SchwächenAnalyse

Stärken-Schwächen- Analyse

Die Unternehmens­analyse besteht aus zwei Elementen: der Res­sourcenanalyse, d.h. der Analyse der Unterneh­menspotentiale und ihrer Nutzung, und der Konkurrenzanalyse, d.h. der Einschätzung der eigenen Potentiale im Lichte der Konkurrenz. In dem von C. W. Hofer und D. Schendel ent­wickelten Analyseschema werden fünf Arten von Ressourcen unterschieden: finanzielle Ressour­cen (Cash-flow, Kreditwürdigkeit etc.), physische Ressourcen (Gebäude, Anlagen, Servicestatio­nen usw.), Human-Ressourcen (Facharbeiter, Ingenieure, Führungskräfte usw.), organisatorische Ressourcen (Informationssysteme, Integrations­abteilungen usw.) und technologische Ressourcen (Qualitätsstandard, Markennamen, For­schungs-Know-how usw.).
Die finanziellen Ressourcen werden als Ba­sisressourcen betrachtet, weil sie in einer Markt­wirtschaft Voraussetzung für den Einsatz der an­deren Ressourcen sind und das Ende der Transformationskette bilden. Während ihre Analyse allgemein nach den gängigen finanzwirtschaftli­chen Kriterien (Eigenkapitalrentabilität, Kapitalumschlag, Cash-flow, Verschuldungsgrad, Liqui­dität etc.) erfolgen kann, werden die anderen Ressourcen auf dem Hintergrund der betriebli­chen Sach- und Führungsfunktionen analysiert.
Jüngere Systematisierungsvorschläge stellen den Wertschöpfungsprozess deutlicher in den Vordergrund. Hier ist insbesondere die - Wert­ketten-Analyse (value chain analysis) von M. E. Porter zu nennen. Nach einer Rekonstruktion des betrieblichen Wertschöpfungsprozesses sind in einem nächsten Schritt alle strategisch mut­maßlich relevanten Wertaktivitäten im einzel­nen zu analysieren.

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