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Satellitenübertragung

seit Beginn der 70er Jahre zunehmend wichtig gewordenes Hilfsmittel der nationalen und internationalen Nachrichtenübermittlung. Dabei werden von einer Bodenstation Signale per Funk an einen Satelliten im Weltraum und von dort entweder direkt oder nach Zwischenspeicherung an eine oder mehrere Empfangsstationen in einem anderen Gebiet gesendet. Man bedient sich vorwiegend sog. geostationärer Satelliten, deren Umlaufgeschwindigkeit jener der Drehgeschwindigkeit der Erde entspricht, so dass sie sich stets auf derselben Position über der Erde aufhalten. Dadurch werden permanente Satellitenverbindungen zwischen verschiedenen Räumen hergestellt. Satelliten werden sowohl zur Unterstützung der vermittelten individuellen Telekommunikation (z. B. im Fernsprechbereich, für Datenfernübertragung oder für - Telekonferenzen) als auch für die Massenkommunikation (Satellitenfernsehen) eingesetzt. Während der Empfang von Satellitenfunk mit Hilfe geeigneter Parabolspiegel-Antennen und digitaler Empfangstechnik vergleichsweise leicht möglich ist und deshalb prinzipiell auch von einzelnen Häusern oder Gebäudekomplexen aus geschehen kann, stellt die Absendung von Signalen an den Satelliten noch hohe Anforderungen an die Technik. Deswegen sind Satellitensende- und z. T. auch -empfangsstationen auf der Erde meist zentralisiert und an Kabelnetzwerke angeschlossen, die die Verbindung zu den einzelnen Teilnehmern herstellen. Besonders in dünn besiedelten und entlegenen Räumen stellt die Satellitenübertragung eine preisgünstige Möglichkeit der Ankopplung an Telekommunikationsdienste dar, z. T. ermöglicht die Satellitenübertragung • überhaupt erst die Ankopplung z. B. von Gebieten in der Dritten Welt an die Infrastruktur der Telekommunikation.                Literatur: Kaiser, W./Lohmar, U. (Hrsg), Kommunikation über Satelliten, Berlin u. a. 1981.

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