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Auslosung

Eine Anleihe kann in Raten zurückgezahlt werden; die zurückzuzahlenden Stücke der Teilschuldverschreibung werden entsprechend der anteiligen Rate durch Auslosung bestimmt. Es kann - selten - nach Nummern oder in der Regel nach Serien ausgelost werden. Die Zahl der Serien entspricht der Zahl der Rückzahlungstermine.

Übliche Tilgungsmethode einer Anleihe (Tilgungsmodalitäten). Die Anleihe wird in soviel Serien von Stücken zerlegt wie im Tilgungsplan Tilgungstermine vorgesehen sind. Die zu einem bestimmten Tilgungs termin zurückzuzahlende Serie wird durch das Los ermittelt. Aufgrund der Auslosungstechnik braucht für Tilgungsanleihen nur ein einziger Kurs notiert zu werden. Die Verwah rung der Stücke erfolgt allerdings ge trennt nach Serien, weil nur die zur gleichen Serie gehörenden Stücke, die einen gemeinsamen Tilgungstermin aufweisen, unter sich vertretbar und demnach zur Sammelverwahrung ge eignet sind.
1. In fertigungswirtschaftlicher Sicht wird als Ausschuß der Teil der Ausbringungsmenge bezeichnet, der den Qualitätsvorstellungen des Betriebes nicht voll entspricht; im letzteren Fall wird auch von Minderqualität (2. Wahl) gesprochen und mit Ausschuß nur der nicht verwertbare Ausbringungsanteil bezeichnet. Dieser kann entweder durch Nachbearbeitung auf das erforderliche Qualitätsniveau gebracht werden oder er ist als Abfall zu beseitigen. Ursache der Ausschußentstehung ist eine mangelnde Beherrschung des Fertigungsprozesses, die mehr oder weniger zufällig verteilt auftritt; sie wird durch statistische Erfassung und Auswertung planbar. Wenn der statistisch ermittelte Ausschußanteil Oj an der Produktion des Gutesbeträgt, dann ist zur Erzeugung der Gutsmenge Xj an Stelle des planmäßigen Bedarfs v; j der Faktorartfür eine Einheitein erhöhter Bedarf v; j erforderlich, der sich wie folgt ergibt: Bei vereinfachter Berechnung werden Ausschußkoeffizienten oft pauschal für eine Faktorart oder für den Gesamtbetrieb verwendet.
2. In organisatorischer Hinsicht ist ein Ausschuß eine Stelle, zu der mehrere Personen gehören, die zeitlich befristet zur Kommunikation (Beratung) und oft auch zur Entscheidung zusammentreten. Typischerweise sind die Angehörigen eines Ausschusses eine Auswahl aus einer größeren Gesamtmenge oder aus verschiedenen Abteilungen; die Ausschußmitglieder können außerhalb des Ausschusses unterschiedliche hierarchische Positionen einnehmen. Die zeitliche Befristung besteht entweder für eine bestimmte Aufgabe, mit deren Erledigung der Ausschuß aufgelöst wird oder in einem intervallmäßigen Zusammentreten des Ausschusses, der nur einen geringeren Teil der Arbeitszeit seiner Angehörigen beansprucht.

Siehe auch: Tilgung.

(Wertpapiere), Form der Ratentilgung (siehe auch   Annuitätendarlehen bzw. Tilgungsdarlehen) von   Anleihen, bei der es keinen einmaligen festen Rückzahlungstermin gibt. Nach zumeist mehreren tilgungsfreien Jahren — jedoch noch innerhalb der Anleihelaufzeit — wird die Anleihe in regelmässigen Teilbeträgen getilgt, wobei die dem Tilgungsbetrag zuzuordnenden   Teilschuldverschreibungen wie in einer Lotterie anhand von Serienbuchstaben oder Endziffern durch Auslosung ermittelt werden.

Bei der Auslosung gibt es keinen festen Rückzahlungstermin für die Tilgung von Anleihen. Die Tilgung durch den Schuldner erfolgt regelmäßig in Teilquoten, zumeist nach Ablauf mehrerer rückzahlungsfreier Jahre. Die Tilgung erfolgt jedoch noch innerhalb der Laufzeit der Anleihe. Wie bei einer Lotterie werden die einzulösenden Nummern durch Ziehung ermittelt.

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