Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Tagesgeld

(call money) Notenbankguthaben, das mit eintägiger Rückzahlungsfrist zur Verfügung gestellt wird und vor allen Dingen für den Spitzenausgleich im Zahlungsverkehr dient. Tagesgeld wird üblicherweise vormittags bis 12 Uhr zur Verfügung gestellt und ist i. d. R. bis 12 Uhr des folgenden Tages zurückzuzahlen. Es wird über LZB-Konto abgerechnet. Der Satz für Tagesgeld ergibt sich aus dem jeweils aktuellen Marktgeschehen am jeweiligen Platz und wird nicht offiziell festgestellt (Geldmarkt).

Geldanlage für einen Tag am Geldmarkt. Regelmäßig wird ein Mindestbetrag von 1 Mio. EUR vereinbart.

ist Geld, das Kreditinstitute unter sich für die Dauer eines Werktages als Darlehen gewähren. Abgerechnet wird jeweils um 12 Uhr.

Kürzestfristiger Geldmarktkredit unter Banken. Geld in Gestalt von Zentralbankgeld, das von einem Tag auf den anderen zur Verfügung gestellt bzw. aufgenommen wird. Es wird am Vormittag des ersten Tages -i. d. R. bis 12 Uhr - vergeben und ist ohne Kündigung bis i.d. R. 12 Uhr des nächsten Tages zurückzuzahlen. Die Verrechnung vollzieht sich über die Zentralbankkonten der beteiligten Banken. Der Tagesgeldhandel, der sich in hohen und runden Beträgen vollzieht, wird stark durch Usancen gesteuert. Diese Geldmarktkredite, die nur unter bekannten »Geldmarktadressen« gehandelt werden, erfahren keine besondere Absicherung durch zusätzliche Kreditsicherheiten. Anders: tägliches Geld.

Leihgeld zwischen Banken in Form von Notenbank-Guthaben mit eintägiger Rückzahlungsfrist.

Geldmarkt

täglich (von Tag zu Tag) fälliges Geld im Handel unter Banken, das i.A. „bis auf weiteres” überlassen wird. Entsprechend der Marktzinsentwicklung mit einem unter Umständen täglich wechselnden Zins­satz; siehe auch   Geldmarktkredit und  Geldmarktkonto.

Bezeichnung für kurzfristige Liquiditätsschöpfungen zwischen Banken mit eintägiger Rückzahlungsfrist.
Diese Bezeichnung verwendet man auch für »täglich fälliges Geld«, das von Bankkunden als Guthaben bei der Bank unterhalten wird und über das täglich von ihnen verfügt werden kann. Für diese besonderen, auch als »Kündigungsgeld« bezeichneten Einlagen werden erhöhte Habenzinsen von der Bank gezahlt, die jedoch unterhalb der Zinssätze für Festgeldanlagen liegen.

(1) Bankeinlagen bzw. -kredite mit einer Laufzeit von i. d. R. nur 1 Tag (von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr mittags). (2) Zentralbankguthaben, die auf dem Geldmarkt „bis auf weiteres" mit einer Mindestlaufzeit von einem Geschäftstag überlassen und genommen werden.

Geldmarkt

Vorhergehender Fachbegriff: Tagesendwert | Nächster Fachbegriff: Tagesgeld-Fibor



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken




   
 
 

   Weitere Begriffe : ETL-Prozess | Importmarktforschung | Organisationsdiagramm

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2015 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon