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Überschussnachfrage

(excess demand) Differenz zwischen Nachfrage und Angebot. Ist xg(p) die Menge des Gutes g, die der Haushalt h bei Preisen p = (p1, P2........ p„) zu konsumieren plant (Haushaltsoptimum), und verfügt h über eine Anfangsausstattung von Gut g in Höhe von eh, so nennt man zg(p) :=xg(p)-eg auch die individuelle Überschußnachfrage des h nach Gut g. Ist z(p)>0 so wird h bei Preisen p die Menge zg(p) zu kaufen planend d.h. am Markt nachfragen; ist dagegen z8(p) < 0 , so übersteigt die Anfangsausstattung den I eVanten Konsum, und h wird die Menge z8(p)I zu verkaufen planen, d.h. am Markt anbieten. Als individuelle Überschußnachfrage des Haushalts h bei Preisen p wird der Vektor zh(P) ( zi(P), z2(P), ..., zc(P) ) bezeichnet (wobei G die Anzahl der Güter ist). Sie gibt die von h bei Preisen p geplanten Transaktionen (net trades) an. Für ein Unternehmen u wird in der Theorie des kompetitiven Gleichgewichts (in der die Unternehmen über keine eigene Anfangsausstattung verfügen) die individuelle Überschußnachfrage bei Preisen p als -y°(p) definiert, wobei Y°(P) = (Yi (P) y2(p) , ..., y(p)) den bei Preisen p für u optimalen Vektor von Input- und Output-mengen darstellt (ein positiver Wert von ys(p) bezeichnet einen Output, ein negativer dagegen einen Input). Als aggregierte (oder gesamtwirtschaftliche) Überschußnachfrage bei Preisen p bezeichnet man dann in einer Volkswirtschaft mit H Haushalten und U Unternehmen den Vektor als aggregierte Uberschußnachfragefunk tion die vektorwertige Funktion, die jedem Preisvektor p den Wert z(p) zuordnet. Jeder Nullstelle der aggregierten ÜberschuBnachfragefunktion entspricht dann ein allgemeines kompetitives Marktgleichgewicht. Literatur: Arrow, K.J., Hahn, F.H. (1971)

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