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Bankers acceptances

Bezeichnung für Finanzwechsel an den Bankplätzen New York und London mit Laufzeiten von drei bis sechs Monaten.

In den USA und in Großbritannien gebräuchliches kurzfristiges Geldmarktpapier. Ursprünglich war es ein USD-Akzeptkredit einer in den USA ansässigen Bank, der zur kurzfristigen Finanzierung von internationalen Warenlieferungen zwischen beliebigen Staaten verwendet wurde, wobei die Finanzierungsdauer innerhalb derjenigen der zugrundeliegenden Warentransaktion liegen sollte. Der Kunde zog unter Bezugnahme auf das Grundgeschäft einen Wechsel auf die Bank, den diese akzeptierte und diskontierte. Hieraus entwickelte sich am amerikanischen Geldmarkt ein verbreitetes Anlagepapier, dessen Vorteil vor allem in der hohen Fungibilität (Weiterverkäuf-lichkeit) besteht. Wegen der meist günstigen Zinssätze hat sich die Banker’s Acceptance insbesondere für die kurzfristige Finanzierung von Import-, Exportoder Transitgeschäften etabliert. Entsprechende Banker’s Acceptances finden sich auch im GBP-Raum. Sie weisen Laufzeiten bis maximal 187 Tage auf. Mindestbetrag pro Wechsel für eine Plazierung im US-Geldmarkt ist 1 Million USD, im U.K.-Geldmarkt 250.000 GBR

US-Dollar-Akzeptkredit (Akzeptkredit) einer in den USA domizilierenden Bank zur kurzfristigen Außenhandelsfinanzierung. Die Bank akzeptiert und diskontiert einen von der ausländischen Bank (bzw. deren Kunden) gezogenen Wechsel. Ein Banker’s Acceptance A., das den Anforderungen des Federal Reserve System entspricht, kann dort oder im Sekundärmarkt refinanziert werden (Exportfinanzierung durch Kreditinstitute). Banker’s Acceptance A. sind Abzinsungspapiere und werden mit einem Abschlag vom Nennwert gehandelt.

Vgl. auch: Zinsinstrumente



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