Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Convention on International Sale of Goods (CISG)

UN-Abkommen, das im Jahr 1980 in Wien unterzeichnet wurde. Daher wird es häufig auch als „Wie­ner Kaufrecht” oder „Wiener Kaufrechtsabkommen” bzw. „UN-Kaufrecht” bezeichnet. Dem Abkom­men sind bis zum 15. Januar 2006 weltweit 67 Staaten beigetreten. Das CISG regelt ausschliesslich die wichtigsten Aspekte des Kaufvertrages. Es gilt nur für gewerbliche Kaufverträge. Rechtsfragen der Produkthaftung, des Eigentumsübergangs und privater Käufe fallen nicht in den Anwendungsbereich des CISG. Für Rechtsfragen die für den internationalen Warenverkehr von Bedeutung sind, aber nicht im CISG geregelt sind, muss eine anwendbare Rechtsordnung nach den Grundsätzen des   Internatio­nalen Privatrechts bestimmt werden. Das CISG lässt zu, dass die Vertragsparteien vereinbaren, das CISG nicht anzuwenden. Es gilt dann das von den Parteien gewählte Recht oder, falls kein Recht ge­wählt wurde, das anwendbare Recht muss nach den Grundsätzen des  Internationalen Privatrechts ermittelt werden. Siehe auch   Kaufrecht (mit Literaturangaben).

Literatur: Bernstein, Herbert: Understanding the CISG in Europe:A Compact Guide to the 1980 United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods, 2002; Piltz, Burghard: Vertragsrecht und Vertragsgestaltung bei Internationalen Kaufverträgen, in Handbuch für Kaufrecht, Rechtsdurchsetzung und Zahlungssicherung im Aussenhandel, München und Wien 2002; Sachsen Ges­saphe, Karl A. Prinz von: Internationales Privatrecht und UN-Kaufrecht, 2005; Schlechtriem, Peter: In­ternationales UN-Kaufrecht,
3. , Aufl. 2005; Peter Schlechtriem and Ingeborg Schwenzer: Commentary on the UN Convention on the International Sale of Goods (CISG), 2nd ed. 2005. Internetadressen: http://ruessmann.jura.uni-sb.de/rw20/gesetze/CISG/introd.htm, http://www.cisg. law.pace.edui; Internationale Industrie- und Handelskammer: http://www.iccwbo.org/; UN-Kommission für internationales Handelsrecht: http://www.uncitral.org/

Abk. für   Convention an International Sale of Goods. Andere Bezeichnungen sind „Wiener Kauf­recht”, „Wiener Kaufrechtsabkommen” bzw. „UN-Kaufrecht”.

Abk. f. (engl.) United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods; Übereinkommen der Vereinten Nationen über den internationalen Warenverkauf (UN-Kaufrecht) oder (frz.) Convention des Nations Unies sur les Contracts de Vente Internationale des Marchandises (CVIM).

Vorhergehender Fachbegriff: Convention Internationale Concernant Ie Transport des Marchandises par Chemins de Fer (CIM) | Nächster Fachbegriff: Convention Relative au Contrat de Transport International de Marchandise par Route (CMR)



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken




   
 
 

   Weitere Begriffe : Kommission für nachhaltige Entwicklung | Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik | Materialgemeinkosten

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2017 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon