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Konfidenzintervall (Vertrauensbereich)

An die Stelle eines listenpreismodifizieren­den Konditionensystems kann in der Praxis auch ein konditionales Nettopreissystem tre­ten, bei dem für jede denkbare Geschäftsbe­ziehung bzw. Markttransaktion zwischen dem Anbieter und den Abnehmern ein spe­zieller Tarif als Nettopreis vorgesehen wird. Bei der Festlegung der Tarife müßten aller­dings vielfältige, prinzipiell denkbare Anbie­ter- und Abnehmerleistungskombinationen im voraus fixiert und bewertet werden. Dies ist weniger praktikabel als die Fixierung von Prinzipien, nach denen im Einzelfall Lei­stungsaufteilungen zwischen Anbieter und Abnehmer zu erfassen, zu quantifizieren, zu bewerten und in konditionenbedingte Li­stenpreismodifikationen zu „übersetzen“ sind. Insofern ist das Bemühen vieler Anbie­ter verständlich, ein prinzipiengestütztes Konditionensystem zu gestalten.

Das Konfidenzintervall gibt im Rahmen der Inferenzstatistik an, in wieviel Prozent aller Stichproben einer Grundgesamtheit (Stichprobenver­teilung) erwartet werden kann, dass der - unbekannte - „wahre Wert“ der Grund­gesamtheit in den Grenzen des Intervalls liegt (V ertrauenswahrscheinlichkeit).

Literatur: Keller, D., Herstellerkonditionen und Handelsleistungen. Theoretische Grundlagen und Ansatzpunkte einer Systemgestaltung, Frankfurt a.M.u.a. 1991.

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