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Spekulationsgeschäft

Transaktion mit dem einzigen Motiv, durch eine andere Transaktion in demselben Gut, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt, einen Gewinn zu erzielen. Die Spekulation nützt somit Preis- oder Kursdifferenzen auf demselben Markt im Zeitablauf Dies unterscheidet sie grundsätzlich von Arbitragegeschäften, welche auf die Ausnützung von Preis- oder Kursdifferenzen auf verschiedenen Märkten im selben Zeitpunkt gerichtet sind. Spekulation bzw. Arbitrage treten jedoch selten in reiner Form auf. Spekulation ist häufig mit Arbitragegeschäften gekoppelt (meist mit Zinsarbitrage) oder mit primär nichtspekulativen Geschäften (Händlerspekulation, z.B. im Außenhandel: leads and lags). Dadurch sind kommerzielle, spekulative und Arbitragetransaktionen sowie Fluchtkapitalbewegungen statistisch kaum zu trennen, zumal sie i.d.R. gleichzeitig auftreten und häufig parallel wirken. Entsprechend dem Markt, auf dem die Spekulationsgeschäfte getätigt werden, unterscheidet man: a) Spekulation auf dem Kassamarkt oder Terminmarkt (Termingeschäft); b) Spekulation auf dem Waren-, Wertpapier-, Boden-, Gold- oder Devisenmarkt. Je nach den Preis- oder Kurserwartungen der Spekulanten kann die Spekulation stabilisierender (antizyklischer) oder destabilisierender (zyklischer) Form sein: a) Negative Erwartungselastizitäten: Wird eine gegenläufige Kursbewegung erwartet und folglich bei steigenden Kursen verkauft und bei fallenden Kursen gekauft, so werden die Kursschwankungen gedämpft. In diesem Fall hat die Spekulation eine preisausgleichende und marktregulierende Funktion. b) Positive Erwartungselastizitäten: Wird ein weiterer An- bzw. Abstieg der Kurse erwartet und infolgedessen ge- bzw. verkauft, so wird Ausmass und Geschwindigkeit der Kursschwankungen verschärft. Literatur: Gandolfo, G. (1987)

Risikogeschäft ohne gesicherte Gewinnerwartung. Siehe auch: Spekulationsgewinn

Warenbörse,  Partieerfolg

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