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Öffentlichkeitsarbeit

(Public Relations, PR) als Instrument der Kommunikationspolitik von Unternehmen oder sonstigen Institutionen Inbegriff aller planvollen Kommunikationsmassnahmen gegenüber der Öffentlichkeit mit dem allgemeinen Ziel, das Verständnis für die eigenen Anliegen zu fördern, ein eigenständiges und profiliertes Erscheinungsbild des Urhebers zu schaffen und eine Vertrauensbasis gegenüber der Öffentlichkeit aufzubauen. Im Gegensatz zur Werbung ist die Öffentlichkeitsarbeit •   nicht nur auf die Absatzmärkte, sondern auch und vor allem auf die allgemeine Öffentlichkeit ebenso wie auf die eigenen Mitarbeiter gerichtet, •   auf das Unternehmen und nicht auf ein Produkt bezogen und •   von spezifischen Kommunikationsmitteln, wie z.B. Firmendokumentationen, Unterstützung gesellschaftlicher und kultureller Belange, PR-Anzeigen, Presseinformationen, Besuchertagen u.ä., gekennzeichnet. Im Unterschied zum Sponsoring ist das Aktivitätenspektrum breiter und nicht von vertraglichen Abmachungen mit dem Gesponserten abhängig. Der Erfolg der Öffentlichkeitsarbeit hängt massgeblich von der Glaubwürdigkeit, der Offenheit i.S. einer aktiven, vor allem auf die Meinungsbildner gezielten Information und der Abstimmung ihrer Formen und Inhalte mit den übrigen Instrumenten der Kommunikationspolitik ab. Dem letzteren Aspekt wird dabei zunehmende Bedeutsamkeit zugemessen, was sich auch in dem umfassenden Begriff der "corporate communication" oder "institutionellen Kommunikation" niederschlägt. Dieser bezieht sich auf eine ganzheitliche Betrachtung aller kommunikativen Äusserungen des Unternehmens nach innen wie nach aussen unter dem Leitbild einer profilierten Selbst- und Aussenidentifizierung, der sog. corporate identity. Dieses Konzept schliesst deshalb über typische PR-Massnahmen hinaus die Koordinierung von Firmennamen, -färben, -signets, Merkmalen des Auftretens in der Öffentlichkeit sowie die Personalführung i. S. der Unternehmensphilosophie ein. H. D. Literatur: Haedrich, G.IBarthenheier, GJKleinert, H. (Hrsg.), Öffentlichkeitsarbeit, Dialog zwischén Institutionen und Gesellschaft - Handbuch, Berlin, New York 1982. Hundhausen, D., Public Relations, Theorie und Systematik, Berlin 1969. Zankel, H., Public Relations, Wiesbaden 1975.

(auch Public Relations oder nur PR) Sie zielt auf die Gewinnung öffentlichen Vertrauens ab und verfolgt all gemein psychographische anstelle produkt- oder markenbezogener Werbeziele.

- Zu den externen Zielgruppen gehören Akteure auf dem Beschaffungs- und Absatzmarkt sowie im Umfeld der Vermarktung die Presse als besonders wichtige Gruppe (Multiplikatoren), Kunden und Interessenten.
- Zu den internen Zielgruppen gehören Belegschaft, Führungskräfte, formelle und informelle Gruppen.

Von besonderer Bedeutung sind die neuen Formen der PR. Dazu gehören Networking, Programm-Bartering, Product Placement und Sponsoring.

(Public Relations) ist das Bemühen von Unternehmen, Regierungen, Parteien, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften usw. um Bekanntheit und öffentliches Vertrauen. Des weiteren gehört hierzu auch die Pflege von Kontakten zur Presse und zu wichtigen Gruppen der Gesellschaft sowie das Bemühen um Corporate Identity. Einen wirtschaftlichen Nutzen dieser Bemühungen erhofft man sich dabei nur indirekt.

In der Gesundheitswirtschaft:

Deutschsprachiger Begriff für Public Relations.

Siehe auch: Corporate Identi-ty; Public Relation!,

1. Auch: (Bank-) Public Relations (PR). Form der Kommunikationspolitik von Banken und Marketinginstrument. Ist daraufgerichtet, die Beziehungen zwischen der Bank und der für sie bedeutsamen Öffentlichkeit zu gestalten, zu verändern und zu beeinflussen. Umfasst die Gesamtheit aller Massnahmen, die auf die Beeinflussung, die Gestaltung und die Veränderung der Beziehung zwischen einer Bank und der für sie relevanten Öffentlichkeit ausgerichtet sind und auf die Schaffung bzw. Pflege von Vertrauen gegenüber dem Bankensektor insg., insb. jedoch gegenüber dem eigenen Institut zielen. Die Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit besteht also nicht im unmittelbaren Verkauf konkreter Bankleistungen oder in der Gewinnung neuer Kunden. I. Ggs. z. Werbung nicht auf den direkten Verkauf konkreter Bankleistungen oder die Gewinnung neuer Kunden als prioritärer Zielsetzung gerichtet; dennoch können auch diese Aktivitäten einer Bank positiv auf die Leistungsinanspruchnahme wirken. Obwohl PR-Massnahmen also nicht mit den Werbemassnahmen einer Bank gleich gesetzt werden können, erzielt die Bank dennoch über die Verbesserung ihres Images werbliche Nebenwirkungen und somit i.d. R. einen Sekundäreffekt zu Gunsten der Verkaufswerbung. Übergeordnete Zielsetzung von Bank-PR ist vor allem die Schaffung und Stabilisierung von Vertrauen, das die Öffentlichkeit dem Bankensystem bzw. der einzelnen Bank gegenüber aufbringt, d.h. die bankpolitische Bedeutung von PR-Massnahmen liegt im Wesentlichen im Abbau der in der breiten Öffentlichkeit gegenüber dem Bankensektor bestehenden Ressentiments und Vorurteile, die u. a. auf den erheblichen Machtumfang verschiedener grösserer Banken sowie auf die für die Mehrzahl der Kunden oft unverständliche Tätigkeit der Banken zurückzuführen sind. Dieses Negativimage versuchen die Banken einerseits durch gezielte Informationen über die Bank selbst, über ihre gesamtwirtschaftliche Bedeutung und ihre Funktion im Wirtschaftsprozess sowie andererseits durch vertrauenweckende, sachkundige Stellungnahmen zu allgemein interessierenden Fragen der Wirtschafts- und Konjunkturpolitik abzubauen. Ergänzt werden diese informatorischen Massnahmen der Image- und Vertrauensbildung häufig durch ein finanzielles Engagement von Banken im Bereich der im öffentlichen Interesse liegenden Projekte sowie im Bereich sozialer Belange. Das Spektrum möglicher Massnahmen, die der Öffentlichkeitsarbeit einer Bank zuzurechnen sind, reicht von allgemeinen Informationen über die Aufgaben und Funktionen von Banken innerhalb der Volkswirtschaft, sachkundigen Stellungnahmen zu ökonomischen Fragestellungen bis hin zum finanziellen Engagement der Bank für Projekte, die von öffentlichem Interesse sind oder im sozialen Bereich angesiedelr sind. Beispiele für finanzielles Engagement von Banken sind die Förderung von Kunst und Kultur i. S. v. Sponsoring, von wissenschaftlichen Einrichtungen, die Unterstützung von Umweltprojekten, von sozialen Einrichtungen und Sportveranstaltungen. 2. Eurosystem, Öffentlichkeitsarbeit.

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