Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Bildungsangebot

Möglichkeiten der Allgemeinbildung und der beruflichen Aus- und Weiterbildung, wie sie das Bildungssystem in seiner institutionellorganisatorischen Struktur vorsieht. Die Bildungsmöglichkeiten werden durch Curricula als Inbegriff der Bildungsziele, der Bildungsinhalte und der Vermittlungsformen des Lernens definiert; sie stehen durch Zugangsvoraussetzungen und Übergangsmöglichkeiten i.d.R. in der Sequenz eines Bildungsweges und werden mit Zertifikaten abgeschlossen, die das Arbeitskräfteangebot beim Übertritt vom Bildungssystem in das Beschäftigungssystem qualitativ strukturieren und die einen Marktwert am Arbeitsmarkt haben.   Im öffentlichen Bildungswesen der staatlich organisierten und finanzierten Bildungseinrichtungen ist das Bildungsangebot i. d. R. kostenfrei und nur an allgemeine Zugangsvoraussetzungen gebunden zugänglich; z.T. bestehen (nominelle) Gebühren der Inanspruchnahme dieses Bildungsangebots oder spezielle Zugangsbeschränkungen (z.B. Numerus clausus-Fächer der Hochschulen). Für das Bildungsangebot privater Träger können kostendeckende Gebühren bzw. Preise eine Rolle spielen (Bildungsfinanzierung).   Das Bildungsangebot von Unternehmen im Rahmen der beruflichen Bildung im dualen System (Lehrausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen) schliesst eine tarifvertraglich geregelte Vergütung der Auszubildenden mit ein und ist nach Umfang und Struktur marktmässig gesteuert. Neben den Kosten der Ausbildung, wie sie durch Tarifvertrag und Ausbildungsrichtlinien der Ausbildungsberufe bestimmt werden, spielen daher die Erträge im Rahmen der produktiven Ausbildung sowie die Möglichkeit der Sicherung einer qualifizierten Stammbelegschaft durch Verbleib der Ausgebildeten im Unternehmen eine Rolle für die Entwicklung des Bildungsangebots.   Literatur: Schmidt, V., Angebotsorientierte Planung der Bildungspolitik in der Bundesrepublik, Düsseldorf 1971.

Vorhergehender Fachbegriff: Bildtelefon | Nächster Fachbegriff: Bildungsausgaben



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken

   
 
 

   Weitere Begriffe : MMMDAs | Interimsausschuß des IWF | prozeßabhängige Qualifikationen

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2015 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon