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Disintermediation

Unter Disintermediation versteht man, daß Unternehmen und Haushalte bei Finanzierungs- und Anlageentscheidungen Geschäftsbanken als Finanzintermediäre zunehmend ausklammern. Insbesondere Großunternehmen greifen zunehmend weniger auf Geschäftsbanken als Kreditgeber zurück. Da geldpolitische Impulse des Eurosystems zunächst auf die Dispositionen der Geschäftsbanken einwirken, wird das rasche Durchschlagen der Geldpolitik mit zunehmender Disintermediation bzw. in EU-Mitgliedsländern mit überdurchschnittlich fortgeschrittener Disintermediation beeinträchtigt.

Desintermediation.

Die Disintermediation bezeichnet den Prozess der Eliminierung einzelner Wertschöpfungsstufen durch die Ausschaltung von Zwischenhändlern, wie z.B. durch den internetbasierten Direktvertrieb von Herstellern an Endverbraucher. Durch die Umgehung massgeblicher Zwischenhandelsstufen können die Distributionskosten entscheidend reduziert werden. Die vollständige Substitution des Handels durch ei­ne direkte elektronische Distribution, z.B. beim Vertrieb digitaler Produkte, ist aber nur für einen sehr eingeschränkten Teil der Unternehmen relevant. Siehe auch   Intermediation.

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