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Division

Division ist ein unternehmerischer Teilbereich (divisio, lat. = Teilung), der eine gewisse Selbständigkeit besitzt.

Bei divisionaler Organisation entstehen Geschäftsbereiche (Gewinnzentren, Divisions, Profit-Center, Sparten), die nach Produkten, Abnehmergruppen oder Verkaufsregionen gebildet werden und beispielsweise die Funktionen Einkauf, Fertigung, Verkauf umfassen.

Gegensatz:
funktionale Organisation.

ist eine Organisationseinheit im Rahmen der Spartenorganisation. Anstatt der Organisation der Unternehmensbereiche nach Funktionsbereichen wie z.B. Verkauf, Produktion, Einkauf, Verwaltung und Entwicklung, die nebeneinanderstehen, werden Divisions oder Geschäftssparten eingerichtet. Diese Geschäftssparten oder Divisions umfassen in sich wiederum jeweils die produktspezifisch ausgerichteten Funktionsbereiche Einkauf, Fertigung, Vertrieb und Verwaltung. Neben den Geschäftssparten stehen als Organisationseinheiten die Service-Bereiche in Form von Zentralabteilungen wie z.B. Personalwesen, Finanzabteilung, Controllerbereich usw. Die Siemens AG ist z.B. in Sparten gegliedert wie z.B. Energietechnik, Nachrichtentechnik, Datenverarbeitung, medizinische Technik usw. Als Zentralbereiche sind eingerichtet: Betriebswirtschaft, Finanzen, Personal usw. Die Organisation nach Divisions bietet sich erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße an. Auch hängt die Möglichkeit der Bildung von Divisions von der Fertigungstechnik und dem Produktprogramm ab. Die Divisions werden bei der Unternehmensführung mit Planzielen als Profit-Centers betrachtet. Für die Bildung von Divisions als selbständige Unternehmensbereiche kann auch die Regionalorientierung herangezogen werden. Insofern hat man dann regionale Divisions, die als Profit-Centers abrechnen und relativ ,selbständig geführt werden.

Geschäftsbereich einer Bank mit weitgehend selbstständiger Geschäfts- und Gewinnverantwortlichkeit. Ergebnis der Divisionalisierung bzw. Profitcenterorganisation.

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