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Exit

Ausstieg eines Investors aus einer Beteiligung durch Veräußerung seines Anteils im Wege von:

  • Buy Back

  • Trade Sale

  • Secondary Purchase

  • Going Public



In der Gesundheitswirtschaft:

Aus dem englischen Sprachraum stammende Bezeichnung für die geplante Beendigung eines finanziellen Engagements in einem Unternehmen durch Verkauf der Beteiligung oder Börsengang. Ziel eines Exit ist es, nach einer gewissen Zeit von meist fünf bis sieben Jahren den deutlich gesteigerten Wert einer Kapitalanlage zu realisieren. Folge solcher Exit-Strategien ist es unter anderem, dass von den Anlegern in der Zwischenzeit kein oder nur geringer Wert auf Ausschüttungen gelegt wird, sondern der Schwerpunkt des Interesses auf der Wertsteigerung des Unternehmens liegt, um so den Verkaufswert im Zeitpunkt des Exit möglichst hoch zu gestalten.

Meist wird dieser Begriff im Zusammenhang mit der Zurverfügungstellung von Kapital durch Private Equity Firmen benutzt. Jedoch wird auch im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Beteiligung durch Banken oder institutionelle Anleger heute von Exit gesprochen.

Ein Beispiel für eine solche Strategie auf dem europäischen Gesundheitsmarkt ist der schwedische private Gesundheitskonzern Capio AB: Das Unternehmen hat seit seiner Gründung keine Dividenden ausgeschüttet, weil das Interesse der institutionellen Anleger darauf gerichtet ist, den Wert des Unternehmens so stark wie möglich zu steigern.

(Private Equity), Bezeichnung und vorkommend im Rahmen von  Private Equity mit folgenden Formen des Exit (der Desinvestition):
(1) Börsengang (Going Public),
(2) Verkauf des Unterneh­mens (Trade Sale),
(3) Verkauf an eine andere Private Equity Gesellschaft (Secondary Purchase) oder an Altgesellschafter (Buy-back).

Vorhergehender Fachbegriff: Existenzsicherungsdarlehen | Nächster Fachbegriff: Exit Bond



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