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Festpreis-Verfahren und Istpreis-Verfahren

Festpreis-Verfahren ist eine Methode zur Bewertung des Materialverbrauchs, bei der die Materialpreise über längere Zeit konstant gehalten werden.

Istpreis-Verfahren ist eine Methode zur Bewertung des Materialverbrauchs, bei der die Verbrauchsmengen nach Maßgabe der Ist-Einstandspreise bewertet werden.

Problem:
Da die Einstandspreise im Zeitablauf schwanken, muß vor Anwendung des Istpreis-Verfahrens geklärt werden, welche Preise zur Bewertung des Materialverbrauchs und der innerbetrieblichen Leistungen heranzuziehen sind. Dabei hat es sich in der Kostenrechnung eingebürgert, durchschnittliche Anschaffungspreise zu ermitteln und zur Bewertung zu nutzen.

Andere Verfahren, etwa Lifo-, Fifo- oder Hifo-Methode, spielen in der Kostenrechnung keine Rolle.

Der Nachteil des Istpreis-Verfahrens liegt in der Notwendigkeit, für jeden Monat einen neuen Durchschnittswert zu errechnen.
Das entfällt bei der Festpreismethode. Die Festpreise werden meist ein Jahr konstant gehalten, danach überprüft und gegebenenfalls neu festgelegt. Sie sollen eine innerbetriebliche Lenkungsfunktion ausüben und sind deshalb an langfristigen Marktpreisen unter Berücksichtigung der absehbaren Zukunftsentwicklung zu orientieren.

Verfahren der erstmaligen Ausgabe von Aktien, bei welchem auf der Basis einer Unternehmensbewertung Volumen und Preis der auszugebenden Aktien von der ausgebenden Unternehmung und den begleitenden Banken festgelegt werden. Bei Fehleinschätzung der Nachfrage nach den Aktien kann es zu erheblichen Absatzproblemen oder Preiseinbrüchen nach der Emission kommen.

Das Festpreisverfahren ist ein klassisches Verfahren der Emissionskursfestsetzung im Zuge einer Emission. Hierbei legt die Emittentin allein oder gemeinsam mit dem Emissionskonsortium (Fremdemission) den Bezugskurs der Wertpapiere fest. Bei der Zielsetzung, die Emission schnell, vollständig und kostengünstig zu plazieren, ergibt sich die Schwierigkeit der Fixierung des optimalen Bezugskurses. Bei den zwischenzeitlich außerordentlich stark gestiegenen Emissionsvolumina gewinnt das Bookbuilding-Verfahren zunehmend an Bedeutung, da hier die Investoren in den Preisbildungsprozeß einbezogen werden. Damit ist hier der Preis eine Funktion der Nachfrage und nicht, wie beim Festpreisverfahren, die Nachfrage eine Funktion des Preises.

Die Alternative zum Festpreisverfahren ist das Bookbuilding-Verfahren.
Verfahren der erstmaligen Ausgabe von Aktien, bei welchem auf der Basis einer Unternehmensbewertung Volumen und Preis der auszugebenden Aktien von der ausgebenden Unternehmung und den begleitenden Banken festgelegt werden. Bei Fehleinschätzung der Nachfrage nach den Aktien kann es zu erheblichen Absatzproblemen oder Preiseinbrüchen nach der Emission kommen.

Alternative dazu ist das Bookbuilding-Verfahren.


Bei diesem Platzierungsverfahren wird der Verkaufspreis der Aktien bei Beginn der Verkaufsfrist festgelegt.

Das Istpreis-Verfahren bewertet den Materialverbrauch mit Ist- Einstandspreisen.

Gegensatz:
Festpreis-Verfahren.

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