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Geschäftsprozesse

Prozess

Der Geschäftsprozess (engl.: workflow) ist eine Abfolge von Tätigkeiten, die zur Schaffung eines Produktes dienen und in einem direkten Zusammenhang stehen. In der Ausrichtung auf das Produkt unterscheidet sich die Betrachtung von Geschäftsprozessen von der klassischen Ablauforganisation.

Ein Geschäftsprozess ist eine Transaktion oder eine Folge von Transaktionen zwischen betrieblichen Objekten. Gegenstand der Transaktionen ist der Austausch von Leistungen und Nachrichten zwischen den Objekten. Den beteiligten Objekten ist jeweils eine Aufgabe zugeordnet. Aufgaben werden in Form von Geschäftsvorgängen durchgeführt. Die Geschäftsvorgänge werden im allgemeinen durch Ereignisse ausgelöst. Als Ergebnis resultiert eine Vorgangskette bzw. ein Vorgangsnetz, das letztlich den Geschäftsprozess in seinem Ablauf beschreibt. Ein Geschäftsprozess ist ergebnisorientiert, d. h. das Ziel, und nicht der Weg zum Erreichen dieses Zieles steht im Vordergrund.

siehe auch
>>> Kernprozess
>>> Geschäftsprozessoptimierung.

(allgemeine Charkterisierung). Der Geschäftsprozess besteht aus einer Menge logisch miteinander ver­knüpfter Aktivitäten, die in einer festgelegten Reihenfolge sequentiell oder parallel ausgeführt werden, um ein spezifisches Ergebnis zu erreichen und dabei für den Unternehmenserfolg von wesentlicher Be­deutung sind. Ein Geschäftsprozess erstreckt sich üblicherweise über mehrere traditionelle Funktional­bereiche, ist Wert schöpfend und wiederholbar. Geschäftsprozesse sollten wirksam, wirtschaftlich, kon­trollierbar und flexibel sein. (Charakterisierung im   Prozessmanagement). Ein Geschäftsprozess ist ein spezieller   Prozess, der der Erfüllung der obersten Ziele der Unternehmung (Geschäftsziele) dient und das zentrale Geschäfts­feld beschreibt. Wesentliche Merkmale eines Geschäftsprozesses sind die Schnittstellen des  Prozes­ses zu den Marktpartnern des Unternehmens (z.B. Kunden, Lieferanten). Beispiele für Geschäftspro­zesse sind die Auftragsabwicklung in einem Produktionsbetrieb, das Streckengeschäft in einem Han­delsunternehmen oder die Kreditvergabe in einer Bank. Siehe auch   Prozessmanagement (mit Literaturangaben). (Charakterisierung im   Workflow Management). Ein Geschäftsprozess ist eine Folge von Aktivitäten, die auf die Erreichung eines betriebswirtschaftlichen Ziels ausgerichtet sind. Eine Aktivität oder auch Aufgabe kann in diesem Zusammenhang als „eine betriebliche Funktion mit bestimmbaren Ergebnis” definiert werden. Ein Geschäftsprozess hat einen definierten Anfang, einen organisierten Ablauf und ein definiertes En­de. Allgemein sind Geschäftsprozesse organisationsweite oder auch organisationsübergreifende arbeits­teilige Abläufe, in denen die anfallenden Tätigkeiten von Personen bzw. Software-Systemen koordi­niert werden. Als Workflow wird die technische Beschreibung eines Geschäftsprozesses bezeichnet. Siehe auch Workflow-Management (mit Literaturangaben). (Charakterisierung in der   Organisation). Der Geschäftsprozess ist als eine Kette von funktional zu­sammenhängenden Aktivitäten zu verstehen, die zu einem inhaltlich abgeschlossenen Ergebnis führen. In einem Geschäftsprozess sind alle Aktivitäten, die zur Erstellung und Vermarktung eines Produktes oder einer spezifischen Dienstleistung, zur Steuerung und Verwaltung von Ressourcen oder zur Beein­flussung der Umwelt (Kunden, Lieferanten, Öffentlichkeit) erforderlich sind, miteinander in Form einer Prozesskette verknüpft. Siehe auch   Organisation, Grundlagen,   Aufbauorganisation,   Ablauforganisation, jeweils mit Literaturangaben.

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