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Gesetz der Nachfrage

Das Gesetz der Nachfrage, so von Cournot bezeichnet, besagt, daß der Preis mit steigender Absatzmenge fällt. Diese Bedingung gilt nur bei der Voraussetzung der c.p.-Annahme. Da der Preis aber nicht nur von der Nachfrage abhängig ist, darf diese Annahme nicht gemacht werden beziehungsweise die Aussage nicht als allgemein gültig betrachtet werden.

Der Grundsatz, dass nor­malerweise bei einem niedrigeren Preis eine größere und bei einem höheren Preis für ein Gut eine kleinere Menge nachgefragt wird. Für die
Geltung dieser Regel ist es relativ irrelevant, ob sich die Konsumenten rational oder irrational verhalten, weil ihr Konsumverhalten durch die Be­grenztheit ihrer Mittel bestimmt wird, selbst wenn ihre Wünsche meist über das hinausgehen, was mit den gegebenen Mitteln erfüllbar ist.
Nach einer von Gerhard Scherhorn gegebenen Zusammenstellung hat das Gesetz der Nachfra­ge die folgenden Implikationen:
· Bei Verknappung eines Gutes paßt sich die Nachfrage an, weil der steigende Preis dafür sorgt, dass weniger nachgefragt wird.
· Umgekehrt paßt sich die Nachfrage bei Ver­größerung der verfügbaren Menge eines Gutes ebenfalls an, weil der sinkende Preis dafür sorgt, dass mehr nachgefragt wird.
· Bei Entknappung sinkt die Preiselastizität der Nachfrage; denn der anteilmäßige Zuwachs der nachgefragten Gesamtmenge, mit der die Nachfrager auf eine Preissenkung reagieren, wird geringer, so dass für die Anbieter der Anreiz zu Preissenkungen sinkt.
· Zugleich wird auch die prozentuale Verringe­rung der nachgefragten Gesamtmenge geringer, mit der die Nachfrager auf eine Preiserhöhung reagieren, so dass das Widerstreben der Nachfra­ger gegen Preissteigerungen für die Anbieter we­niger fühlbar wird.
· Der Effekt der Verringerung der Preiselastizität tritt auch ein, wenn das durchschnittliche Ein­kommen der Nachfrager steigt.
Nachfrage

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