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Gironetz

nennt man die zu einer Giroorganisation zusammengeschlossenen Kreditinstitute. Diese wickeln den gesamten Zahlungsverkehr der Volkswirtschaft ab. Hierfür dienen zentrale Girostellen, die von den verschiedenen Gruppen der Kreditinstitute unterhalten werden (Sparkassen, Privatbanken, Postscheckämter, Kreditgenossenschaften sowie die • Landeszentralbanken und die Deutsche Bundesbank). Internationales Gironetz: SWIFT.

Zahlungs- und Verrechnungssystem bestimmter Banken(gruppen), über das der bargeldlose Zahlungsverkehr i. w. S. abgewickelt wird. Es existieren mehrere, wechselseitig übergängige Gironetze, vor allem: 1. Der Spargiroverkehr, das Gironetz der Sparkassen und ihrer Girozentralen; Basis sind die vom DSGV herausgegebenen »Girogrundsätze«. 2. Der Genossenschaftsring(verkehr), das Gironetz der Kreditgenossenschaften; strukturell ähnlich wie das Spargironetz. Allerdings hat die DZ Bank mit dem Transaktionsinstitut für Zahlungsverkehrsdienstleistungen AG (TAI) ein eigenes Abwicklungsspezialinstitut für die Volks- und Raiffeisenbanken gegründet. 3. Die Gironetze verschiedener privater Banken, vor allem der einzelnen Grossbanken. 4. Das Gironetz der Bundesbank mit ihren Filialen.

Gironetze sind Zahlungsverkehrsnetze, über die der bargeldlose Zahlungsverkehr zwischen den Zentralstellen aller Kreditinstitutsgruppen und der Deutschen Bundesbank abgewickelt wird. Durch eine Weiterleitung von Zahlungsaufträgen im eigenen Gironetz sind die Kreditinstitute bestrebt, liquide Mittel innerhalb des eigenen Filial- bzw. Institutssystems zu halten. Folgende Gironetze existieren in der Bundesrepublik Deutschland:
Gironetz der Deutschen Bundesbank
Gironetz der Deutschen Postbank AG
Gironetz der Sparkassen
Gironetz der Genossenschaftsbanken
Gironetz der Großbanken

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