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mehrvariablige Kostenfunktion

bildet die Höhe der Kosten in Abhängigkeit von mindestens zwei Kosteneinflussgrössen ab. Solche Funktionen besitzen somit mehrere unabhängige Variablen. Formal ergibt sich der Ausdruck K = f (xi,xn), wobei K die Gesamtkosten und die Grössen x1 bis xn die n verschiedenen Kosteneinflussgrö- ssen symbolisieren. Bei n verschiedenen Kosteneinflussgrössen führt die Bildung mehrvariabliger Kostenfunktionen zu sog. Kostenhyperflächen im Raum (n -I- 1) -ter Ordnung. Eine graphische Darstellung von Kostenhyperflächen ist lediglich bei zwei Kosteneinflussgrössen im Raum 3.  Ordnung möglich (vgl. Abb.). Im Rahmen der Kostentheorie werden vorwiegend einvariablige Kostenfunktionen untersucht, die graphisch dargestellt Kostenlinien im Raum 2. Ordnung ergeben. Auf die Kosten kann jedoch eine Vielzahl von Einflussgrössen einwirken. Unter Bezugnahme auf die Mengen- und die Wertkomponente kommen als Kosteneinflussgrössen die Bestimmungsgrössen für den Real- und den Nominalgüterbereich sowie die Kostenwerte in Betracht. Empirisch gehaltvolle Kostenfunktionen sind daher mehrvariabliger Art. Die bevorzugte Analyse einvariabliger Kostenfunktionen gründet sich auf die Annahme, dass lediglich eine Kosteneinflussgrösse bei Konstanz aller übrigen Einflussgrössen verändert werden kann bzw. dass bei gleichzeitiger Veränderung mehrerer Kosteneinflussgrössen eindeutige Beziehungen zwischen diesen bestehen. Diese Annahmen treffen in der betrieblichen Wirklichkeit nicht in jedem Falle zu, so dass eine getreue Abbildung der betrieblichen Gegebenheiten mehrvariablige Kostenfunktionen erfordert. Da diese von der Kostentheorie bisher nicht umfassend erforscht wurden, sind die Erkenntnisse über die Struktur und den Verlauf mehrvariabliger Kostenfunktionen ausbaufähig und Gegenstand weiterer Forschungsaufgaben. mehrvariablige Kostenfunktion Literatur: Schweitzer; M./Küpper, H.-U., Produktions- und Kostentheorie der Unternehmung, Reinbek bei Hamburg 1974. Schweitzer, MJKüpper, H.- U., Systeme der Kostenrechnung, 5. Aufl., Landsberg 1991. Kilger, W., Flexible Plankostenrechnung und Deckungsbeitragsrechnung, 9. Aufl., Wiesbaden 1988.  

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