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Onassis, Aristoteles

Aristoteles Socrates Onassis kam am 20. Januar (7. Januar nach einer alten Zeitrechnung) 1906 in Smyrna/Anatolien, dem heutigen Izmir, zur Welt. Am 15. März 1975 starb er in Neuilly-sur-Seine in der Nähe von Paris. Onassis war Eigentümer einer der größten Privatflotten der Welt. Seine aus Frachtern und Supertankern bestehende Flotte war größer als die Marine mancher Staaten.

Die Familie Onassis war durch den Tabakhandel wohlhabend geworden. 1922 eroberten die Türken das im Ersten Weltkrieg an die Griechen gefallene Smyrna zurück und vertrieben die ansässigen Griechen. Aristoteles Onassis wurde daraufhin von seiner Familie nach Argentinien geschickt, um das Tabakgeschäft neu zu organisieren. Er profitierte von der wachsenden Popularität des türkischen Tabaks in Argentinien. 1928 wurde er griechischer Generalkonsul in Buenos Aires. Seine Geschäfte expandierten, und mit 25 Jahren, so heißt es, machte er seine erste Million (Dollar). 1932, auf dem Tiefpunkt der Großen Depression (Weltwirtschaftskrise), erwarb Onassis seine ersten sechs Frachtschiffe zu einem Bruchteil ihres tatsächlichen Preises. Damit legte er den Grundstein zu einem Reedereikonzern von Weltgeltung. Im Zweiten Weltkrieg stellte er seine Flotte von nunmehr 46 Tankern und Frachtern den Alliierten zur Verfügung und kassierte dafür enorme Summen. Überhaupt verstand es Onassis, von Kriegen zu profitieren. Während der Arabisch-Israelischen Kriege von 1956 und 1967 transportierten seine Tanker Öl aus dem Mittleren Osten auf der Route um das Kap der Guten Hoffnung, weil der Suezkanal unpassierbar war. Die Erlöse aus diesem Transportgeschäft müssen exorbitant gewesen sein.

Der Großreeder Aristoteles Onassis, der 1971 rund 100 Schiffe mit 1,25 Millionen Bruttoregistertonnen besaß, war auch im Immobilien- und Bankengeschäft engagiert. 1953 stieg er ein bei der Societe des Bains de Mer, der Casinos, Hotels und andere Immobilien in Monte Carlo gehörten. Von 1957 bis 1974 betrieb er dank einer Konzession der griechischen Regierung die nationale Luftverkehrsgesellschaft Olympic Airways. Schlagzeilen machte Onassis aber nicht nur mit seinem Geschäftssinn und seinem enormen Reichtum, sondern auch durch sein Privatleben. Nach der Scheidung seiner ersten Ehe war er lange Zeit mit der weltberühmten Opernsängerin Maria Callas assoziiert. 1968 dann heiratete er Jacqueline Bouvier Kennedy, die Witwe des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy. Sein Vermögen zum Zeitpunkt seines Todes im Jahre 1975 wurde auf über 500 Millionen US-Dollar geschätzt.

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