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Output

Output ist der mengenmäßige Ertrag eines Betriebs (Ausbringung, Ausstoß, Produktion, Beschäftigung).

Outputgüter sind Ausbringungsgüter.

Problem:
Der Begriff Output kann sich auf den Einzelbetrieb, aber auch auf die gesamte Volkswirtschaft beziehen. Er kann in physischen Mengen gemessen oder (in Ausnahmefällen) in Geld ausgedrückt werden.

Betriebswirtschaftlich ergibt sich aus dem mengenmäßigen Ertrag nach Bewertung mit den Preisen die betriebliche Leistung.

Gegensatz: Input

Unter output versteht man den mengenmäßigen Ertrag eines Betriebes. Der output wird auch Ausbringungsmenge, Faktorertrag, Ausstoß, Beschäftigung genannt.

Als Output des gesamten Unternehmenssystems sind die Marktleistungen zu sehen, Input und Output hängen dabei eng zusammen. In der Regel hängen Qualität und Menge der einzusetzenden Güter von Qualität und Menge der angestrebten Leistungen ab. Umgekehrt kann es auch möglich sein, daß sich die Output leistung nach dem möglichen Input richtet. Darüber hinaus können auch die Output s der einzelnen Subsysteme des Unternehmens betrachtet werden. Eine systematische Input-Output analyse des Unternehmens und seiner Subsysteme ist Ausdruck einer systemorientierten Betrachtungsweise des ökonomischen Prinzips.

In der Gesundheitswirtschaft:

Die von einem Betrieb bzw. Unternehmen in einer Zeiteinheit erzeugte Menge an Gütern bzw. Dienstleistungen.

Im Gesundheitswesen wird zunehmend auch nach mess- und vergleichbaren Output-Kriterien für die dort erbrachten Dienstleistungen gesucht. Die dabei auftretenden Probleme sind die der Vergleichbarkeit der erbrachten Dienstleistungen nach Qualität und Schweregrad der Behandlung. Das neue, auf Diagnosis Related Groups basierende Fallpauschalen-Vergütungssystem für die Krankenhäuser bietet mit der damit einher gehenden Standardisierung der erbrachten medizinischen, pflegerischen und sonstigen Dienstleistungen anhand des Ressourcenverbrauchs einen Ansatzpunkt für die Outputmessung im Krankenhaus.

In der Wirtschaftssoziologie: (engl.), Ausgang, Wirkung eines Systemelements auf andere Elemente des gleichen Systems oder dessen Umwelt, sowie (allgemein) die Wirkung des Systems auf seine Umwelt. Gegenbegriff: input, Eingang, als die Wirkung der Umwelt auf das System bzw. dessen Elemente.

bezeichnet die Ausbringungsseite eines Produktionsvorgangs. Diese umfasst einerseits erwünschte Produktionsergebnisse („Produkte”) und andererseits unerwünschte, zu beseitigende Abprodukte („Redukte”). Siehe auch  Input und   Güter sowie   Produktions- und Kostentheorie (mit Literaturan­gaben).

Stromgröße, die das Produktionsergebnis (Sachgüter und Dienstleistungen) bezeichnet. Output entsteht durch Kombination und Transformation von Vorleistungen und - Primäraufwand (Input). Die technische Abhängigkeitsbeziehung zwischen Output und Input im Produktionsprozess wird von Produktionsfunktionen beschrieben, deren Analyse Gegenstand der Produktionstheorie ist. I.e.S. versteht man unter Output nur das »gewünschte« Produktionsergebnis. Seine Messung erfolgt entweder in Mengeneinheiten (z.B. Stück, Tonnen) oder Geldeinheiten, wobei die Bewertung i.d.R. zu Marktpreisen erfolgt. In einer nicht nur marktmäßigen Betrachtungsweise werden unter den Outputbegriff auch die »unerwünschten« Ergebnisse des Produktionsprozesses einbezogen (z.B. Abfall, Abgase, Abwasser). Da für diese unerwünschten Produkte keine Marktpreise existieren, können sie grundsätzlich nur in Mengeneinheiten gemessen werden. In der Umweltökonomik wird ihre monetäre Messung über die sozialen Kosten versucht, die zur Beseitigung oder Vermeidung der Abfallprodukte anfallen (Umweltkosten).

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