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positive Ökonomik

Bereich der Wirtschaftswissenschaft, der sich. als Erfahrungswissenschaft versteht, d. h. Informationen über Eigenschaften der "ökonomischen" Realität (Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge) aufzudecken versucht und auf die Abgabe von Werturteilen verzichtet. Mit Hilfe der in der positiven Ökonomik gefundenen Wenn-Dann-Aussagen lassen sich auch Ziel-Mittel-Beziehungen beurteilen. Die Grenzen der positiven Ökonomik werden jedoch überschritten, wenn die Ziele selbst begründet werden sollen (normative Ökonomik).

Die positive Ökonomik beschäftigt sich mit der empirischen Analyse und der Erklärung dessen, was ist und was sein wird. Ihre zentrale Aufgabe besteht in der Analyse der tatsächlichen Situation (Lageanalyse). Die Lageanalyse besteht aus der Diagnose (Beschreibung des Ist-Zustandes, seiner Erklärung (Theoriebildung) sowie aus der Vorhersage der künftigen Entwicklung (Prognose). Sie wird mit der Entscheidung über einen eventuell bestehenden Handlungsbedarf abgeschlossen. Darin eingeschlossen ist auch die Aufdeckung sozioökonomischer Zusammenhänge (z.B. die Abhängigkeit des privaten Konsums vom Einkommen) und empirischer Gesetzmäßigkeiten (z.B. Gesetz des abnehmenden Ertragszuwachses oder die beiden Gossenschen Gesetze). Es darf nicht übersehen werden, dass es auch in der positiven Ökonomik Werturteile gibt. Da die Datenfülle zur Beschreibung volkswirtschaftlicher Entwicklungen zu groß ist, müssen Entscheidungen in Bezug auf ihre Relevanz, d.h. ihre Bedeutung und Zuverlässigkeit, getroffen werden. Dies ist in den meisten Fällen mit Werturteilen verbunden: Informationen werden berücksichtigt oder nicht berücksichtigt. Hypothesen werden überprüft oder bereits vorher verworfen.

Werturteil

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