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positive agency theory

Teil der agency theory, der die Beschreibung und Erklärung beobachteter Kontrakte zwischen Principal und Agent in Situationen zum Gegenstand hat, in denen Interessenskonflikte zwischen den Beteiligten bestehen. Im allg. ist die positive agency theory stärker empirisch und weniger mathematisch orientiert als die normative agency theory. Eine hervorgehobene Rolle spielt die Analyse der bei Unternehmen in entwickelten Volkswirtschaften auftretenden Trennung zwischen Eigentum und Verfügungsgewalt. Berücksichtigung finden Rahmenbedingungen der Kontrakte wie Überwachungstechnologien und -kosten, die Hingabe eines Pfandes oder Kapital- und Arbeitsmärkte. Wichtige Arbeiten befaßten sich mit den Auswirkungen eines Miteigentums der Manager, mit der Rolle von Kapital- und Arbeitsmärkten zur Disziplinierung der Manager und mit der Rolle von Aufsichtsräten bei der Überwachung von Managern. Als Reaktion auf die Welle der Unternehmensübernahmen in den USA während der 80er Jahre wurde zuletzt mit theoretischen und empirischen Argumenten intensiv die Frage diskutiert, ob Manager angesichts eines Übernahmeangebots im Interesse der bisherigen Eigentümer handeln. Mit der Erklärung von Kontraktbeziehungen zwischen Wirtschaftssubjekten leistet die positive agency theory auch einen bedeutenden Beitrag bei dem Versuch, die Existenz komplexer Organisationsformen wie z.B. Unternehmen in der Realität zu begründen. Sie überschneidet sich dabei mit der Unternehmungstheorie. Literatur: Fama, E.E, Jensen, M.C. (1983). Fama, ER (1980). Jensen, M.C., Meckling, W.H. (1976)

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