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Shop-in-the-Shop

Bestimmte, vor allem aktuelle Teile des Sortiments grosser Einzelhandelsbetriebe (Warenhäuser, grosse Fachgeschäfte) werden akquisitorisch und räumlich als Spezialabteilungen oder Spezialangebote herausgehoben. Dadurch wird ihnen ein intimer Charakter mit eigenem Erlebniswert verliehen und zudem das Warenangebot aufgelockert. Der Shop-inthe-Shop gehört zur Politik des trading up. Er dient der Profilierung des Anbieters und des Angebotes. Auch die Kollektionen führender Hersteller werden auf diese Weise in Einzelhandelsbetrieben präsentiert. Der Shop-inthe-Shop eignet sich ferner zur Vermietung von Verkaufs- und Ausstellungsflächen für besondere Angebote (Leased Department).

Zusammenführung selbständiger Einkaufsstätten bzw. Vermischung sonst getrennter Waren- und Artikelgruppen mit dem Ziel, Synergieeffekte ausnutzen zu können, indem dem Kunden ein besonderes Erlebnis geboten wird und man versucht, näher an den Kundenbedarf heranzukommen. hnpuls- bzw. Ergänzungskäufe werden angestrebt. Einzelhandel

Betreiben von Bank- u.a. Finanzdienstleistungsgeschäften durch Banken innerhalb von Betrieben des Einzelhandels. Findet sich - zunächst vor allem in den USA - in den grossen Kaufhäusern, aber auch in grossen Autohandelshäusern u. dgl.

Präsentationskonzept des Einzelhandels, insb. in Waren- und Kaufhäusern, b ei dem bestimmte Sortimentsteile i. d. R. bedarfs­orientiert räumlich zusammengefaßt und durch spezielle Ladenbauten von den übrigen Sortimentsbereichen optisch getrennt werden. Oft wird das Shop in the Shop-Prinzip mit Präsentations- und Ver- kaufsförderungsmaßnahmen verbunden, die den Kunden ein besonderes Einkaufs- erlebnis vermitteln sollen. System der Regalplatzsicherung im Handel, wenn innerhalb einzelner Ab­teilungen eine Präsentationsfläche an ei­nen externen Anbieter (Hersteller, Händ­ler, Dienstleister) vermietet wird, der einen Laden im Laden bzw. Mini-Laden wie unter
1. von den übrigen Abteilungen des Handels abgrenzt und seine Produkte durch eigenes oder Handelspersonal an­bietet. Der Anbieter bestimmt dabei nicht nur das Programmangebot, sondern beeinflußt auch die Ausstattung sowie den Beratungs- und Bedienungsaufwand. In bezug auf die rechtliche Gestaltung des Verkaufs sind Lösungen möglich, die von der ausschließlichen Vergütung der Verkaufsfläche durch den externen An­bieter bis hin zur rechtlichen Selbständig­keit des Mini-Ladens reichen, d.h. der externe Anbieter verkauft die Ware auf eigene Rechnung und im eigenen Na­men und vergütet die vom Händler über­nommenen Funktionen. (Store in the Store) Beispiele sind die Shops von Esprit, Görtz, Stefanei, WMF und Mister Minit.

Literatur: Media, K., Shop-in-the-Shop, München 1987.

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