Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Systematisches Risiko

Das systematische Risiko wird auch als Marktrisiko bezeichnet und ist auf Faktoren zurückzuführen, die sämtliche Wertpapiere gleichermaßen betreffen.

Die Risikoursachen können u.a. in einer allgemeinen Inflation, in politischen Ereignissen oder in Naturkatastrophen liegen. Das systematische Risiko kann im Gegensatz zum unsystematischen Risiko nicht durch Diversifikation verringert werden. Das unvermeidbare Risiko einer Investition in Aktien liegt also im systematischen Risiko. Deshalb ist es für einen Investor besonders wichtig, diese Art des Risikos zu identifizieren. Die Größe, die den Grad der Abhängigkeit einer Investition vom systematischen Risiko angibt, nennt man Beta-Faktor. Er gibt an, inwieweit eine Aktie die Marktbewegungen, gemessen beispielsweise an einem Aktienindex, nachvollzieht. Je höher der Beta-Faktor, desto stärker reagiert die Aktie auf Veränderungen des Aktienindex.

Nach der Kapitalmarkttheorie wird das mit einem Investment verbundene Gesamtrisiko in systematische und unsystematische (Teil-)Risiken aufgefächert. Als systematisches Risiko einer Kapitalmarktanlage wird jener Teil des Gesamtrisikos verstanden, dessen fundamentale Ursachen in der Kapitalanlagegruppe (z. B. deutsche Anleihen) liegen. Die Risikoursachen können dann z. B. aus Zinssatzänderungen, Inflation, politische Ereignisse, Naturkatastrophen hergeleitet werden.


Wirtschaftslexikon



Jede Investition in , Wertpapieren stellt ein bestimmtes Risiko bezüglich der Renditenstreuung dar. Ein Teil dieses Risikos, das unsystematische Risiko, kann durch eine effiziente Streuung mit anderen Wertpapierinvestitionen vermieden werden. Das verbleibende Restrisiko ist das systematische Risiko. Das systematische Risiko mißt also dasjenige Risiko, das auch durch eine effiziente Mischung mit anderen Wertpapieren nicht vermieden werden kann.

Das systematische Risiko dient der Ermittlung der Rendite eines Wertpapiers. Der Erwartungswert der Rendite eines Wertpapiers besteht auf einem Kapitalmarkt, der sich im Gleichgewicht befindet, aus dem risikolosen Marktzinssatz und einer Risikoprämie. Diese Risikoprämie berechnet sich aus dem Marktpreis für die Risikoübernahme, der mit dem systematischen Risiko multipliziert wird.

Siehe auch: Modigliani-Miller-Theorem, Tobin-Separation

Vorhergehender Fachbegriff: Systematischer Fehler | Nächster Fachbegriff: Systeme



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken




   
 
 

   Weitere Begriffe : Frachtbasis | Briefing Book | Ohne kosten

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2015 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon