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Währungsswap

Swap, bei dem sich zwei Partner für einen gewissen Zeitraum und gemäss einem vorher festgelegten Ablaufplan zur gegenseitigen Übernahme von Kapital- und Zinsbeträgen, die auf unterschiedliche Währungen lauten, verpflichten. Ein Währungsswap schliesst häufig einen Zinsswap ein. Bei Abschluss des Swaps werden die Kapitalbeträge zu einem Wechselkurs getauscht, der auch für die Rückzahlung bei Fälligkeit des Swaps massgeblich ist. Währungsswaps ermöglichen durch ihre Laufzeit von bis zu zehn Jahren damit eine langfristige Kurssicherung über die an den Devisenterminmärkten üblichen Fristen hinaus. Dadurch können insb. zahlreiche Emittenten die Möglichkeit nutzen, z. B. aufgrund ihrer Bonität, Bekanntheit und der Anlegerpräferenzen Anleihen in bestimmten Währungen relativ günstiger aufzunehmen als in der Währung, die sie eigentlich benötigen. Diese Arbitrage bildete eine Ursache für das Wachstum und die Diversifizierung der Anleihewährungen am Eurokapitalmarkt. Ende 1990 standen Währungsswaps im Volumen von 577,5 Mrd. US-$ aus (vgl. Tab. Swap).

Zins- und Währungsswap, Swap

Kreditnehmer tauschen die von ihnen in unterschiedlichen Währungen aufgenommenen Kredite und damit die Kursrisiken durch interne Vereinbarung miteinander.

Swap...

Im Gegensatz zu Zinsswaps sind die Währungen der ausgetauschten Kredite bzw. Anleihen unterschiedlich.

(A)  (Anwendungsbeispiel). Währungsswaps (currency swaps) dienen der Absicherung vor Währungsrisi­ken, und zwar auch von sehr langfristigen Währungsrisiken. So kann beispielsweise ein amerikanischer Investor A, der in der Eurozone investieren möchte und diese Investition nach 10 Jahren liquidiren möchte, mit einem Investor B aus der Eurozone, der für 10 Jahre in den USA investieren und dann die Investitionssumme wieder in die Eurozone zurückführen möchte, einen Währungsswap abschliessen. Anwendungsbeispiel siehe   Swaps, Kapitel 3; siehe auch   Währungsmanagement, jeweils mit Lite­raturangaben. (B)  (Currency Swap, allgemeine Definition) ist eine Kombination des aktuellen Tauschs von Währungen zwischen zwei Kontrahenten zu einem bestimmten   Kassawechselkurs mit der Abrede des späteren verbindlichen Rücktauschs zu einem heute schon fixierten   Terminwechselkurs. Reine Währungs­swaps kommen nur selten vor. Häufiger ist die kombinierte Variante eines   Zins-Währungsswaps, bei dem auch die Zinszahlungen mit in den Swap einbezogen werden. Siehe auch   Währungsmanagment (mit Literaturangaben).

Siehe: Currency Swap

(engl.: currency swap). Währungstausch zwischen zwei Parteien mit unterschiedlichem Zugang zu Devisenmärkten. Dabei treten häufig Banken als Vermittler auf. Swap.

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