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Werkstoffkosten

(Materialkosten, Stoffkosten) sind die mit ihren Preisen bewerteten Verbrauchsmengen an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Ihre Erfassung erfolgt in zwei Schritten: Zunächst werden die Verbrauchsmengen ermittelt und dann bewertet. Hierbei sind organisatorisch die Materialabrechnung, die Betriebsabrechnung und die Finanzbuchhaltung beteiligt. In der Materialabrechnung werden die Verbrauchsmengen festgestellt, die Betriebsabrechnung nimmt die Bewertung und Weiterverarbeitung der Kostenwerte vor, und die Finanzbuchhaltung liefert das für die Bewertung erforderliche Zahlenmaterial. Zur Erfassung der Werkstoffverbrauchs-mengen haben sich insb. drei Methoden herausgebildet: ·    Inventurmethode, ·    Skontrationsmethode, ·    retrograde Methode. Für die Bewertung des Materialverbrauchs stehen ebenfalls verschiedene Methoden zur Verfügung. Einmal kann man die Mengen mit den durchschnittlichen Anschaffungspreisen (Einstandspreisen) bewerten. Der Rechenaufwand ist erheblich, da in jeder Abrechnungsperiode ein neuer Durchschnitt errechnet werden muss. Dem Nachteil dieses IstpreisVerfahrens versucht man durch Ansatz von Festpreisen zu begegnen, in denen auch Wiederbeschaffungspreise oder andere Bewertungsgesichtspunkte berücksichtigt werden können. Festpreis-Verfahren haben darüber hinaus für die Kostenkontrolle (in der Plankostenrechnung) eine grosse Bedeutung, da nur mit ihrer Hilfe Preisschwankungen, die den reinen Faktormengenvergleich stören würden, in Form von Preisabweichungen zu eliminieren sind. Andere Istpreis-Verfahren sind die Lifo-, Fifo- und Hifo-Methode, die jedoch in der Kostenrechnung keine Bedeutung haben, sondern bei der bilanziellen Bestandsbewertung eingesetzt werden können (Sammelbewertung).                  

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