Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Zinsgleitklausel

(Zinsindexierung) vertragliche Sondervereinbarung zur Bindung des Nominalzinssatzes an einen Preisindex oder an die Preise bestimmter Güter (z. B. Gold, Öl etc.), um so Kapitalanleger vor inflationsbedingten Verlusten zu schützen. Weiterhin möglich ist die Koppelung des Nominalzinssatzes an einen Referenzzinssatz (z. B. LIBOR, FIBOR), um die Kreditgeber vom Zinsänderungsrisiko zu befreien (z. B. Floating Rate Notes) oder um den sonstigen Kapitalanlegern bei Investitionen in mittel- bis langfristige Kapitalanlage bei hohen Inflationsraten und steigendem Zinsniveau weitgehenden Schutz vor Kapitalverlust (unveränderte Bonität des Schuldners unterstellt) zu gewähren. Kapitalanlagen mit Zinsindexierung haben selbst in Phasen steigender Zinssätze eine hohe künstliche Liquidität.
Durch die Bindung des Nominalzinssatzes an eine der oben bezeichneten Größen ergibt sich ? zu einem vertraglich fixierten Stichtag ? eine automatische Zinsanpassung bei Veränderung der Basisgröße.

Zinsindexierung

Beim Abschluss von Darlehensverträgen wird im Gegensatz zur Vereinbarung eines festen Zinssatzes auch oft ein »variabler Zinssatz« vereinbart. In diesem Fall kann der Kreditgeber jederzeit die Zinsen an die sich ändernden Kapitalmarktverhältnisse anpassen. Es handelt sich insoweit um einen sog. »Gleitzinssatz«.

(Zinsindexierung). Vertragliche Vereinbarung zur automatischen Bindung des Zinsatzes (eines Kredits) an einen Referenzzinssatz (z. B. Euribor), an den Preis eines Gutes (z. B. des Goldes) oder an einen Preisindex (z. B. Preisindex für die Lebenshaltung). Mit der Z. kann der Nominalzinssatz ohne Änderung des Kreditvertrages erhöht oder verringert werden. Das Zinsänderungsrisiko wird auf den Kreditnehmer übertragen.

Vorhergehender Fachbegriff: Zinsgewinne | Nächster Fachbegriff: Zinshöhe



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken

   
 
 

   Weitere Begriffe : Ausgleichsverfahren | Hilfsstoff | Publizitätsgesetz (PublG)

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2015 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon