Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Kompetenzen

1. Die den Mitarbeitern eines Unternehmens zur Erfüllung ihrer Aufga­ben übertragenen Rechte und Vollmachten. Da­bei handelt es sich vornehmlich um die Rechte, bestimmte Entscheidungen zu treffen, Arbeiten auszuführen, Anweisungen zu erteilen, Handlun­gen vorzunehmen, Kosten oder Ausgaben zu veranlassen, über Sachen und Werte zu verfü­gen, Verpflichtungen gegenüber Dritten einzuge­hen, Informationen zu geben, Vereinbarungen zu treffen, Unterschriften zu leisten u.a.
Die Ausübung dieser Kompetenzen erfordert in jedem Fall - Entscheidungen. Entscheidungs­befugnisse spielen deshalb eine herausragende Rolle und sind in besonderem Maße mit Ver­antwortung verbunden.

2. Die Fähigkeit, eine bestimmte Funktion erfolg­reich zu erfüllen. Im Management speziell die Fähigkeit zur Erfüllung der Managementfunk­tionen. R. L. Katz nennt drei Schlüssel-Kompe­tenzen (“skills”) als Voraussetzungen für die Erfüllung der Managementfunktionen.
(1) Technische Kompetenz: Sachkenntnis und die Fähigkeit, theoretisches Wissen und Metho­den auf den konkreten Einzelfall anzuwenden. Dies ist die am einfachsten zu vermittelnde Kom­petenz, und die Managementlehre hat sich dem­entsprechend lange auf sie konzentriert.
(2) Soziale Kompetenz: Die Fähigkeit, mit ande­ren Menschen als Mitglied oder als Leiter einer Gruppe effektiv zusammenzuarbeiten. Dazu gehört neben einer grundsätzlichen Koopera­tionsbereitchaft auch die Fähigkeit, das Handeln anderer Menschen zu verstehen und sich in sie hineinzuversetzen. Die soziale Kompetenz eines Managers ist auf mindestens vier Ebenen gefor­dert: auf der Ebene der Kollegen, der unterstell­ten Mitarbeiter, der Vorgesetzten und der Be­zugsgruppen aus der Umwelt.
(3) Konzeptionelle Kompetenz: Die Entwicklung dieser Kompetenz setzt ein grundsätzliches Verständnis des Ge­samtsystems und der Kräfte voraus, die den Lei­stungsprozess in Gang halten. Konzeptionelle Kompetenz verlangt aber auch die Fähigkeit, ein Problem aus verschiedenen Perspektiven zu be­trachten oder allgemeiner in verschiedenen Kate­gorien zu denken. Darüber hinaus verlangt sie das Vermögen, trotz unterschiedlicher Sichtwei­sen einen koordinierten Handlungsvollzug inner­halb und zwischen den Abteilungen sicherzu­stellen.

Vorhergehender Fachbegriff: Kompetenzbündelung | Nächster Fachbegriff: Kompetenzkonflikt



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken

   
 
 

   Weitere Begriffe : Ausfuhrkredit-Gesellschaft | Wareneingangsleistung | Schlichtungsstelle, Betriebliche

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2015 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon