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Marketing-Dienstleister

ständige Service-Unternehmen, die als sog. Absatzhelfer Absatz- und Beschaffungs­prozesse unterstützen, ohne selbst durch Ei­gentumserwerb in die Absatzkette einge­schaltet zu werden. Nach Schätzungen repräsentiert der Ge­samtmarkt weltweit ein Volumen von über 360 Mrd. ECU. In der EG werden etwa 100.000 Mitarbeiter von Marketingdienstlei- stern beschäftigt, wobei sich das Marktvolu­men auf folgende Zweige aufteilt: - Verkaufsförderung/Sales Promotion - Werbewirtschaft - Direct Mail - Design-Beratung - Public Relation und - Marktforschung. Der Markt ist außerordentlich spezialisiert und fragmentiert. Nur wenige, sog. Mega- Agenturen weisen eine volle Servicepalette in ihrem Angebotsprogramm auf. Demgegen­über gibt es eine Fülle lokaler und regionaler Anbieter in Form von Funktions- oder Bran­chenspezialisten. Der Markt weist eine sehr hohe Dynamik auf, die u. a. durch das unge­brochene Aufkommen von Agenturneu­gründungen ehemaliger Mitarbeiter eta­blierter Agenturen und den zahlreichen Newcomern aufrechterhalten wird, die sich durchweg als Spezialisten positionieren. Die attraktivsten Nachfragemärkte für Mar­ketingdienstleister sind Unternehmen, die schnelldrehende Konsumgüter oder langle­bige Konsumgüter produzieren. Dort liegt die Ausgabenquote für Marketing-Dienst­leistungen nicht selten bei Werten über 5% (bis zu 25%) vom Umsatz. Demgegenüber investieren InvestitionsgüterhersteTler oft weniger als 1% ihres Umsatzes in externe Marketingdienstleistungen. Die Qualität der geleisteten Arbeit ist das wichtigste Marketinginstrument der Marke­tingdienstleister. Ebenfalls wichtig ist die Kenntnis über die Zusammenhänge in der Branche des Kunden sowie-v. a. bei Werbe- und Design-Agenturen - die Kreativität. Ei­ne relative große Verbreitung besitzen Kon- kurrenzausschlußklauseln bzw. Exklusiv­verbindungen. Der Preis spielt eine lediglich untergeordnete Rolle, zumal die Preistrans- paranz außerordentlich niedrig ist. Obwohl Umfragen zufolge die Zufriedenheit mit den Marketingdienstleistern in Europa bei 64% der Kunden vorhanden ist, ist die Kunden­bindung zwischen Agentur und Klienten nicht allzu groß. In Europa spielen die heran­gezogenen Methoden der verschiedenen Agenturen eine große Rolle.      

Literatur:  Remmerbach, K. U., Chancen für die Europäer, in: absatzwirtschaft, Heft 12/1989, S. 56-62.

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