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Abzinsungsfaktor (AbF)

Der Abzinsungsfaktor (auch Diskontierungsfaktor) gehört zu den finanzmathematischen Faktoren. Er zinst einen nach n Perioden fälligen Geldbetrag Kn unter Berücksichtigung von Zins und Zinseszins auf einen jetzt fälligen Geldbetrag K0 ab (verwandelt "Einmalzahlung nach n Perioden" in "Einmalzahlung jetzt").

(Diskontierungsfaktor)

Faktor, mit dessen Hilfe aus einem Endkapital der Barwert ermittelt wird.

Abzinsungsfaktor = 1/qn

Siehe auch Zinseszins.


gehört zu den finanzmathematischen Faktoren. Er zinst einen nach n Jahren fälligen Geldbetrag Gn unter Berücksichtigung von Zins und Zinseszins auf einen jetzt fälligen Geldbetrag Go ab.

Einzahlungen und Auszahlungen, die z. B. während der Nutzungsdauer eines Investitionsprojektes nacheinander anfallen, sind für den Investor nicht direkt vergleichbar. Er wird eine Einzahlung, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt eingeht, höher bewerten als dieselbe Einzahlung, die erst ein Jahr später eingeht, da er im ersten Fall den Betrag für ein Jahr zinsbringend anlegen kann. Durch Abzinsen (diskontieren) auf den gegenwärtigen Zeitpunkt (Bezugszeitpunkt) wird die Vergleichbarkeit hergestellt. Der entsprechende Wert heißt Barwert und wird berechnet durch Multiplikation des Zeitwertes mit dem Abzinsungsfaktor. Bei einem Zinsfuß von p % und einem Betrag, der n Perioden nach dem Bezugszeitpunkt anfällt, heißt der Abzinsungsfaktor qn und wird wie folgt berechnet:

Auch: Diskont(ierungs)faktor. Mit dem Zeitwert eines Zahlungs- oder Kapitalbetrags zu multiplizierende Grösse, um so den Bar-, Gegenwarts- oder Kapitalwert des (der) Betrages (Beträge) zu ermitteln. Ggs.: Aufzinsungsfaktor.

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