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Akzelerator

Allgemein die Beeinflussung einer Größe durch die Änderung einer anderen, wobei die Veränderung der beeinflußten Größe ein Vielfaches der Änderung der beeinflussenden Größe beträgt. In der Volkswirtschaftslehre: Nachfrageänderung nach Konsumgütern und die dadurch bewirkte überproportionale Nachfrageänderung nach Investitionsgütern.

gibt einen Zusammenhang zwischen gewünschtem Sachkapitalbestand und erwartetem Produktionsvolumen an. Beim starren Akzelerator (linear-limitationale Produktionsfunktion) ist dieser Zusammenhang linear und entspricht dem durchschnittlichen Kapitalkoeffizienten, beim flexiblen Akzelerator werden zusätzliche Einflussfaktoren, wie z.B. bei einer substitutionalen Produktionsfunktion der Zinssatz oder Kapazitätsbeschränkungen berücksichtigt. Unter der Voraussetzung, dass der gewünschte Sachkapitalbestand stets realisiert wird, ergibt sich eine Investitionsgüternachfrage (jt) in Abhängigkeit von der erwarteten Nachfrage- und Produktionsänderung, die durch die tatsächliche Produktionsänderung der letzten Periode (yt-i-yt-2) abgebildet wird: jt = ss (yt_i-yt_2), wobei ss den Akzelerationskoeffizienten darstellt. Somit führt eine erwartete Nachfrageänderung zu einer veränderten Investition und damit zu einer Produktionsänderung. Wichtigste Anwendungsgebiete des Akzelerator-Prinzips ist der sog. Lagerhaltungszyklus sowie das Multiplikator-Akzele- rator-Modell der Konjunkturtheorie.   Literatur: Fuhrmann, W., Makroökonomik, Aufl., München, Wien 1991.  

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