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Bildschirmbefragung

(Computerbefragung) Sonderform der computergestützten Befragung, bei der der Inverviewer durch einen Bildschirm, auf dem die Fragen erscheinen, und eine Eingabemöglichkeit für die Antworten (z.B. Tastatur) ersetzt wird. Die Abfolge der Fragen kann vom Computer ähnlich flexibel wie bei einer persönlichen Befragung gesteuert werden. Störeinflüsse, die vom Interviewer ausgehen, werden jedoch vermieden. Die Eingabe der Antworten in den Computer erspart zudem die Umsetzung der Antworten in EDV-gerechte Rohdaten und beschleunigt die Auswertung.   Bei der Bildschirmbefragung gibt es zum einen die Möglichkeit, dass die zu befragende Person das Erhebungsinstitut aufsucht und dort vor einem Bildschirmgerät Platz nimmt; andererseits kann auch das heimische Fernsehgerät über das Btx-System (Bildschirmtext) mit der datenerhebenden Organisation verbunden werden. Btx-gestützte Befragungen lassen sich jedoch in absehbarer Zukunft nicht repräsentativ durchführen, da die entsprechenden Anschlüsse bei den Haushalten noch fehlen und sich die vorhandenen Rück- übertragungsmöglichkeiten für verbale Antworten nicht eignen. Muss der Befragte das Erhebungsinstitut aufsuchen, entstehen für ihn zusätzliche Reisezeiten, die bei Hausbesuchen eines Interviewers entfallen. Die anfänglich fehlende Vertrautheit mit dem "Computer" wird dagegen von den Zielpersonen schon bald überwunden und stellt somit keine nennenswerte Hemmschwelle dar.   Der Einsatz eines Computers im Rahmen der Bildschirmbefragung schafft die technischen Voraussetzungen für die Anwendung der Magnitude-Skalierung, einer Methode der Antwortaufzeichnung, die wesentlich zuverlässigere und feiner differenzierte Ergebnisse als herkömmliche Intervallskalen liefert.                                                      Literatur: Zentes,J. (Hrsg.), Neue Informationsund Kommunikationstechnologie in der Marktforschung, Berlin u.a. 1984. Zentes,]., EDV-gestütztes Marketing, Berlin 1987.

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