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Bottom-up-Planung

(Hierarchische Unternehmensplanung). Die Willensbildung erfolgt hierbei progressiv von der Basis an die Unternehmensspitze. Der Nachteil liegt in der langwierigen Entscheidungsfindung, denn auf allen Ebenen der Organisation, beginnend bei den einfachen Arbeitern am Band, vollzieht sich die informelle Willensbildung mit dem Ziel, zu einer gemeinsam getragenen Entscheidung zu gelangen. Diese wird dann der vorgesetzten Ebene gemeldet, dort vollzieht sich der gleiche Prozess, bis die gebündelte Meinung beim Top-Management angelangt ist. Dieses braucht dann nur noch entsprechend zu entscheiden und die Entscheidung ist blitzschnell auf allen Ebenen wirksam. Damit wird eine sehr viel stärkere Einbindung der Mitarbeiter im Unternehmen erreicht, da jeder berechtigterweise das Gefühl haben kann, an der Entscheidung mitgewirkt zu haben. Außerdem werden wohl sachgerechtere Entscheidungen getroffen. Damit ist potenziell auch eine höhere Effizienz gegeben.

Die Effizienz der Geschäftsprozesse der operativen Unternehmenseinheiten wird meist über Men­gengerüste (z.B. Stück, Gewicht, Durchlaufzeit, Time-to-Market) und Kennzahlen beschrieben. Für die finanzielle Unternehmensplanung werden mit Preisen und Kosten bewertete Mengen stufenweise bis zum Konzernplan aggregiert. Die Plandaten erhalten hierdurch eine andere Bedeutung.

Siehe auch: Planungsprozess, Plandatenbasis, progressive Planung, Unternehmensplanung (mit Literaturangaben).

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