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Cash-and-credit-management

umfaßt die Gesamtheit aller Maßnahmen, um über eine möglichst geringe Kapitalbindung den Kapitaleinsatz optimal zu gestalten, die Finanzierungskosten und die damit verbundenen Nebenkosten möglichst niedrig zu halten und Währungspositionen vor Entwertung zu schützen (Definition nach E. R. Weger). Ziel des Cashand-credit management ist somit, das Unternehmensergebnis aus dem Finanzbereich heraus zu verbessern. Das Cash-and-credit-management ist eine Teilaufgabe der Finanzabteilung. Von einer bestimmten Unternehmensgröße an sollte für die Funktion ein oder mehrere Sachbearbeiter eingesetzt werden, die sich voll auf diese Aufgabe konzentrieren. Entsprechende Planungs- und Kontrollinstrumente sind für diesen Zweck zu entwickeln und laufend einzusetzen (Finanzcontrolling). Maßnahmen zur Beeinflussung der kurzfristigen Kapitalbindung: Uberwachung des Debitorenumschlags, Einsatz des Mahnwesens, Operieren mit Verzugszinsen, Fordern von Anzahlungen, Abschluß von Warenkreditversicherungen, Überprüfung des Factoring, Forfaitierung von Exportforderungen prüfen, Beeinflussung des Kreditorenumschlags, Ausnutzung von Skonto, Aushandeln von Valutierungen, Verwendung der Einsatzstoffe auf Kommissionsbasis, Überprüfung der Kreditorenfinanzierung. Maßnahmen der Kreditbearbeitung und der Gelddisposition: Hier gilt es vor allem, die Kreditstruktur zu optimieren: Wechseldiskontkredit, Eurokredit, Kontokorrentkredit, Lieferantenkredit, Avalkredit. Unter dem Management des Zahlungsverkehrs versteht man vor allem die Beeinflussung des Geldeingangs und des Geldausgangs. Schließlich sind Maßnahmen zur Vermeidung von Währungsrisiken zu treffen: z.B. Fakturierung in Inlandswährung, Kompensation von Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten, Vereinbarungen von Währungsklauseln, Devisentermingeschäfte, Diskontierung von Währungswechseln, Währungskredite, Wechselkursversicherungen, Forfaitierung und Exportfactoring.

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