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Duales System Deutschland (DSD)

wurde 1990 im Vorgriff auf die 1991 geltende Verpackungsordnung (trat am 12.6.1991 in Kraft mit dem Ziel der Vermeidung und stofflichen Verwertung von Verpackungsabfällen) geschaffen. Privatwirtschaftliche Organisation, die die in der Verpackungsordnung festgelegte Verpflichtung der Industrie und des Handels zur stofflichen Verwertung von Verkaufsverpackungen stellvertretend für einzelne – Unternehmen erfüllt. Das Duale System organisiert die Sammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungen. Die Finanzierung erfolgt über Lizenzeinnahmen (Lizenz) für den »Grünen Punkt«. Mit dem Erwerb einer Lizenz können die Lizenznehmer Verpackungen über das Duale System stofflich verwerten lassen.

(DSD). Flächendeckendes, haushaltsnahes, privatwirtschaftliches Erfassungssystem zur Rücknahme gebrauchter Verkaufsverpackungen, dessen Kosten die Handelsstufe trägt und an die privaten Endabnehmer weiterberechnet. Zum DSD haben sich Handel, Abfüller, Unternehmen der Konsumgüterindustrie, von Verpackungen, Rohmaterialien und für Entsorgung zusammengeschlossen. Das DSD stellt sicher, dass alle Verpackungen erfasst, sortiert und stofflich verwertet werden. Der Abdeckungsgrad beträgt mindestens 60 Prozent bei Glas, 40 Prozent bei Weißblech, 30 Prozent bei Alu/Pappe/Karton/Papier/Kunststoff sowie 20 Prozent bei Verbundstoff. Dazu ist eine Trennung von Haushaltsabfall (öffentliche Müllentsorgung) und Verpackungsentsorgung (privatwirtschaftliche Organisation) erforderlich. Allerdings ist das DSD durch weitgehende Kritik belastet, da gelbe Säcke z.T. doch verbrannt (thermisch verwertet) werden oder ihr Inhalt in Billiglohnländern unter schlechten Arbeitsbedingungen sortiert oder gleich mit anderen, vorher separierten Wertstoffen vermischt wird.

kümmert sich als Verbund in Deutschland tätiger Unternehmen um die Sammlung und anschliessende Verwertung von Verpackungsabfällen der Lebensmittel- und Verpackungsbranche. Siehe auch  Retrodistributionslogistik (Entsorgungslogistik).

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