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Electronic Banking

Abwicklung von Bankdienstleistungen mittels moderner elektronischer Technik. Abwicklung von Bankdienstleistungen beim Interbankenhandel (z. B. SWIFT System) und beim Bank-Kundengeschäft (z. B. Bankautomaten, point of sale terminals (Point of sale), weltweite Kontoinformationen sowie Transaktionen durch die Kunden). -y Home Banking, e-Commerce

Sammelbezeichnung für die Abwicklung von Bankdiensten zwischen den Banken selbst, aber insbesondere auch zwischen Bank und Kunden mittels elektronischer Medien. Die Elektronik wird benutzt, um Daten automatisch und beleglos zu erfassen, zu transportieren und wieder zur Verfügung zu stellen.

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Sammelbezeichnung für Bankgeschäfte, die auf dem Einsatz von Computern beruhen.

Ein schnell wachsendes Teilgebiet des Electronic Banking ist das Tele-Banking. Dabei werden Bankgeschäfte unter Verwendung eines Telefons erledigt. Bei PC-Einsatz wird Tele-Banking zum Home Banking. Hier entstehen neue Probleme

bei Datensicherheit und -schutz. Geld, >Bargeldloser Zahlungsverkehr, >Zahlungsverkehr

siehe   Online Banking.

umfaßt alle Bankleistungen, die mittels EDV-Information zur Verfügung gestellt und abgewickelt werden. Es ist der Teil der EDV eines Kreditinstitutes, der dem Kunden gegenüber ohne Zwischenschaltung eines Bankmitarbeiters direkt wirksam wird. Zum Electronic Banking zählen die In­stallation von Geldausgabeautomaten und Kontoauszugsdruckern, Selbstbedie­nungszweigstellen, Bildschirmtext für Bankkunden (Home-banking / Firm-banking). Diese Art der Selbstbedienung im Ver­trieb von Finanzdienstleistungen ist für die Kreditinstitute mit erheblichen Risiken ver­bunden. Die neuen Techniken erfordern ei­nen hohen Kapitaleinsatz und eine ausrei­chende Nutzerfrequenz. Ferner können Bankkunden den Trend zur Selbstbedienung als Minderung der Servicequalität eines Kre­ditinstitutes empfinden. Für die erfolgreiche weitere Implementierung des Electronic Banking im Kreditgewerbe ist es deshalb au­ßerordentlich wichtig, dass die Bankkunden diese Technik als zusätzlichen Service emp­finden, der ihnen die täglichen Bankgeschäfte erleichtert. Electronic Banking kann einer Bank das Image eines fortschrittlichen, effizienten und modernen Instituts verleihen. Dabei ist die Gefahr zu vermeiden, durch Rationalisie­rungsmaßnahmen das Image eines kunden­abweisenden und unpersönlichen Dienstlei­stungsunternehmens zu erlangen.

Literatur:  Gerke, W. et al., Einstellung von Bank­kunden zur Selbstbedienung, Frankfurt 1989. Tu- riaux, /., Selbstbedienung im Privatkundenge- schäft, in: Betsch, O.; Otto, K.-F. (Hrsg.), Vertriebshandbuch für Finanzdienstleistungen, Frankfurt 1989, S. 137-150.

Bankendienstleistung für Privat- und Geschäftskunden bezüglich einer EDV-unterstützten beleglosen Datenerfassung, -verarbeitung und -aufbereitung.
Siehe auch: Cyberbanking, Cybergeld, Direct Banking, Homebanking, Telebanking

Durchführung von Bankgeschäften unter Nutzung der neuesten elektronischen Informations- und Kommunikationssysteme. Diese ermöglichen das beleglose und automatische Erfassen, Verarbeiten, Transportieren und Wiederverwenden von Daten über Personal Computer, Terminals und Leitungsnetze; u. z. innerhalb wie auch außerhalb der Einrichtungen des Bankbetriebes bzw. zwischen Banken und Nichtbanken. Z. B. über Geldausgabeautomaten, Kontoauszugsdrucker, Selbstbedienungsbank(schalter); Zahlungssysteme, gesteuert durch Kreditkarten und Debitkarten (Electronic cash, POS-Banking, POZ); Home banking (Handy-Banking, Internet-Banking, Online-Banking); Cash Management Systeme. S. a. Online Dienste.

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