Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Home Banking

Bezeichnung für die Möglichkeit, Bankgeschäfte „zu Hause“ auszuführen und entsprechende Informationen darüber abrufen zu können, ohne die Zweigstelle einer Bank besuchen zu müssen. Das Kommunikationsmedium ist üblicherweise die Telefonleitung, häufig ergänzt durch einen Anschluss mit Bildschirmtext und Personalcomputer. Diese Form des Electronic Banking wird in Zukunft weiter stark wachsen.

Erledigung von Bankgeschäften, meist per PC, von zu Hause aus. Electronic Banking

Siehe auch: Bildschirmtext.

Zahlungsverkehr

Abwicklung von Bankgeschäften durch die Privatkunden von zu Hause aus. Dem Privatkunden soll so die Möglichkeit eröffnet werden, auch außerhalb der Schalteröffnungszeiten z. B. Kontostände zu erfahren, Überweisungen oder Kapitalanlagen zu tätigen, Kredite zu beantragen, Informationen zu Aktien-, Anleihe- und Devisenkursen etc. zu erhalten. Realisierbar ist Homebanking allerdings nur, wenn eine geeignete Einrichtung besteht, die von den Banken und ihren Privatkunden akzeptiert wird. Als technisches System bietet sich das Btx-System der Deutschen Bundespost an, das 1983 bundesweit eingeführt worden ist. Aufgrund der hohen Kosten, die den Btx-Benutzern mit der Aufstellung der Geräte entstehen, konnte sich das Homebanking mit Hilfe des Btx in der Bundesrepublik Deutschland bisher nicht durchsetzen. Denkbar wäre die Realisierung des Homebanking auch mit Hilfe von Bankaußendienstmitarbeitern, die die Bankkunden außerhalb der üblichen Geschäftszeiten aufsuchen. Dieser Weg wurde bisher nicht beschritten, da der Aufbau einer schlagkräftigen Außendienstorganisation mit sehr hohen Aufwendungen verbunden ist.

Durchführung von Bankgeschäften von der Wohnung des Kunden aus, wobei Instrumente der Telekommunikation die Verbindung zur Bank herstellen; Abwicklung bzw. Abruf vor allem einfach strukturierter Bankleistungen und Informationseinholung von zu Hause, spez. über ein dazu geeignetes Fernsehgerät, PC mit Modem (Onlinebanking) oder multifunktionales Telefon (Telefonbanking). Insb. Zahlungsverkehrsabwicklung, standardisierte Informationen sowie einfache Kommunikation (z.B. Terminwünsche) können über dieses System ausgeführt werden.

(engl.). Erledigung von Bankgeschäften mittels Telefon (Telefon-Banking) oder Personalcomputer (PC) mit Modem (Online-Banking) von zu Hause aus. Beim Telefon-Banking nehmen die Banken die Wünsche ihrer Kunden telefonisch entgegen. Beim Online-Banking verwalten die Kunden ihre Bankkonten über das Internet. Sie können online Kontoinformationen einsehen und ausdrucken, Überweisungsaufträge erteilen, Zinssätze erfragen, Geldanlagen tätigen, Börsenkurse abrufen, Wertpapiere kaufen und verkaufen. Da sich beim Online-Banking die Kunden nicht persönlich durch ihre Unterschrift legitimieren können, benötigen sie zur Abwicklung der Bankgeschäfte eine Persönliche Identifikations-Nummer (PIN) sowie für jeden Auftrag eine Transaktionsnummer (TAN). S. a. Electronic Banking.



Abwicklung der Bankgeschäfte von zu Hause aus. Seitdem es den BTX-Anschluss gibt, lassen sich die Bankgeschäfte auch von zu Hause aus abwickeln, ebenso über Telefonbanking (Telebanking) und über Internet.
Zur Erzielung höherer Datensicherheit, einer größeren Angebotspalette sowie Verträglichkeit mit allen Computersystemen, Online-Diensten und dem Internet wird das HBCI-System (Homebanking Computer Interface) eingesetzt. Die Software hierfür stellen die Banken oder der Fachhandel zur Verfügung. Zur Erhöhung der Sicherheit wird neben PIN (persönliche Geheimnummer) und TAN (Transaktionsnummer) ein zweistufiger Sicherheitsschlüssel angewendet, das sog. RSA-Verfahren. Mit einem privaten Schlüssel (Chipkarte oder Diskette) versieht der Kunde einen Auftrag an seine Bank mit einer elektronischen Signatur. Die Bank kann mit ihrem öffentlichen Schlüssel den Vorgang prüfen und dann die Ausführung veranlassen. Die elektronische Unterschrift soll belegen, dass der Auftrag auf dem Übertragungsweg nicht veränderte wurde (Integrität), nicht von Unbefugten eingesehen werden konnte (Vertraulichkeit) und dass der Kunde eindeutig der Absender ist (N ichtbestreitbarkeit).
Empfehlung für Anwender: Ratgeber »Homebanking und andere Teledienste«, AgV-Broschürendienst, Tel. 02962-908647 bzw. www.agv.de.
Siehe auch: Electronic Banking, Electronic Cash, Direct Banking, Online-Banking, Phone-Banking, Telebanking

Vorhergehender Fachbegriff: homöostatische Triebe | Nächster Fachbegriff: Home Banking Computer Interface (HBCI)



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken




   
 
 

   Weitere Begriffe : Stabilitätspostulate | Erfolgsrechnung, aktienrechtliche | OECD-Musterabkommen

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2017 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon