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Ertragsplanung

wichtigster Einzelplan im Rahmen der Gewinn- und Verlustrechnungsplanung, innerhalb dessen der Umsatzplanung die grösste Bedeutung zukommt. Die Planung der Umsatzerlöse, die unter Berücksichtigung von Absatz- und Kapazitätsrestriktionen nach Produkten bzw- Produktgruppen getrennt erfolgen sollte, stellt eine schwierige, wenn nicht gar die schwierigste Planungsaufgabe dar. Einige weitere wichtige Ertragspositionen seien näher erläutert: Soweit in einem Unternehmen Finanzanlagen, Beteiligungen usw. bestehen, sind die Gewinnabführungen bzw. -aus- schüttungen sowohl vom Betrag als auch vom Termin her zu ermitteln. Bei langfristigen Darlehen sind die Zinserträge entsprechend den vereinbarten Zahlungsterminen einzusetzen. Aber auch eine etwaige Veräusserung von Beteiligungen sowie die Rückzahlung langfristig gewährter Darlehen sind in die Rechnung einzubeziehen. Weil Unternehmen in guten Zeiten dazu neigen, in Finanzanlagen zu investieren, stellt gerade diese Position bei negativen Planzahlen ein Polster für möglichen Liquiditätsbedarf dar, der dann durch die Unternehmensleitung in jenen Perioden realisiert werden kann, in denen es zu Fällen von Liquiditätsunterdeckung kommt. Gleiches gilt für Wertpapiere und Umlaufvermögen generell. Soweit in einem Unternehmen Lizenzeinnahmen betragsmässig von Bedeutung sind, müssen auch diese in ihrer Höhe geschätzt werden. Dies wird dadurch erschwert, dass Umsatz und Produktion des Lizenznehmers i.d.R. unbekannt sind. Bei Lizenzeinnahmen aus dem Ausland ist auch der Zuflusszeitpunkt ungewiss. Sonstige Betriebseinnahmen stellen alle sonstigen betriebsfremden wie auch ausserordentlichen Erlöse dar (z.B. Einnahmen aus Nebengeschäften und Nebenbetrieben, Erlöse aus Anlagenverkäufen sowie Entschädigungen).

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