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Extrapolation

Extrapolation (lat.) ist das Errechnen von Werten, die außerhalb bekannter Funktionswerte liegen; es geht also um die Ermittlung unbekannter Außenwerte. Daneben steht Extrapolation auch für solche Prognosen, die Aussagen über Zukunftswerte mit Hilfe einer Zeitreihe von Vergangenheitswerten zu gewinnen versuchen.

Hinweis:
Die Betriebswirtschaftslehre nutzt vor allem die lineare Extrapolation und unterstellt damit, daß der Kurvenverlauf außerhalb der bekannten Werte linear ist oder durch einen Linearverlauf sinnvoll angenähert werden kann.

Im gegebenen Fall einer monoton fallenden Kapitalwertkurve zeigt sich, daß die Extrapolation mit r* zu einer Unterschätzung des internen Zinssatzes der Investition (genauer Wert ist r) führt, während die Interpolationmit r* einen zu hohen Effektivzins errechnet.

Gegensatz:
Interpolation ist das Errechnen von Werten, die zwischen bekannten Funktionswerten liegen; es geht also um die Ermittlung unbekannter Zwischenwerte.

ist die Schätzung der zukünftigen Entwicklung bestimmter Werte anhand einer Reihe von bekannten Wertausprägungen aus der Vergangenheit. Beispiel: Schätzung der Bevölkerungsentwicklung aufgrund bisheriger Werte.

In der Wirtschaftssoziologie: Schluss von beobachteten Datenwerten (z.B. eines Trends) auf unbekannte Werte. Die Voraussage beruht auf Regelmässigkeiten oder Abhängigkeiten in den Daten, die auch für den nicht beobachteten Wertebereich gelten sollen.

1. Die Schätzung oder Hochrechnung einer unbekannten Variablen aus zwei oder mehr bekannten Variablen bzw. die Fortschreibung der in einer Datenreihe ent­haltenen, auf die Vergangenheit bezogenen Wer­te in die Zukunft. Der Operation liegt die Annah­me zugrunde, dass die in der Vergangenheit fest­gestellte Regelmäßigkeit, z.B. ein Trend, sich auch in der Zukunft fortsetzen wird.
 Trendextrapolation

2. Die Erweiterung einer Hypothese oder ei­ner Theorie über den Bereich der unmittelbaren Erfahrung hinaus.

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