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Innovator

Siehe: Innovatoren

Tritt in einem sozialen System eine Innovation (Neuerung) auf, z.B. eine neue Idee oder Verhaltensweise oder ein neues Produkt, so wird diese zuerst von den so genannten Innovatoren aufgenommen. Die Untersuchung der Vorgänge, die mit der Penetration einer Innovation in den Markt verbunden sind, wird als Diffusionsforschung bezeichnet (vgl. Nieschlag/Dichtl/ Hörschgen, 1997, S. 175). Im Rahmen derartiger Analysen werden die grundlegenden Charakteristika der Innovatoren -als erste Adopter (Adoption) eines neuen Produktes - ermittelt (vgl. Kroeber-Riel/Weinberg, 1999, S. 642ff.): Sie sind gekennzeichnet durch eine ausgeprägte Innovations- und Risikofreudigkeit, eine geringe Markentreue und ein relativ großes Kaufvolumen.

Das Eigenschaftsprofil der Innovatoren weist Ähnlichkeiten zu dem der Meinungsführer auf. Allerdings ist für die Leitbildfunktion der Meinungsführer ein hoher sozioökonomischer Status unersetzlich, während die Innovatoren allein durch ihre reine (z.T. unreflektierte) Neuigkeitsorientierung noch keine Leitbildfunklion ausüben (vgl. Nieschlag/Dichtl/Hörschgen, 1997, S. 574). Besondere Bedeutung kommt ihrem Kommunikationsvcrhaltcn zu, das für die Diffusion entscheidend ist. Erst wenn die Innovatoren bzw. Meinungsführer eine Innovation übernommen haben, hat diese eine Chance auf weitere Verbreitung.

In der Wirtschaftssoziologie: Person oder Instanz, die kreative Problemlösungen für einen gegebenen Bereich einführt. Man unterscheidet aktive I.en, die eine Innovation betreiben, und passive I.en, die ihr Verhalten danach einstellen.

Wettbewerb

Adoptionskategorie mit der höchsten Adoptionsgeschwindigkeit. Auf der Grundlage einer normal unterteilten Adoptionskurve stellt diese Gruppe die ersten 2,5 Prozent der Verbraucher dar, die eine bestimmte Innovation annehmen. Da die Innovatoren die ersten sind, die ein Produkt kaufen, leiten sie oft einen Trend ein.

Lebenszyklus

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