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Katalogschauraum

(Katalog-Center, Catalogue Showroom); in den USA entstandene Form des Einzelhandels, die Versandhauswerbung mit einer offenen Verkaufsstelle verbindet. Muster der Waren, für die mit Hilfe von Katalogen geworben wird, können von Interessenten in Ausstellungsräumen (Showrooms) besichtigt werden. Moderne Typen der Katalogschauräume sind medial mit Bildplatten oder Computern ausgestattet: Die Waren werden mit Hilfe von Bildplattencomputerlösungen präsentiert; die Bildplatten werden teilweise auch an Konsumenten ausgeliehen. Computer im Bildplatten-Katalogshop können die Bildplatten aus einer Zentrale steuern, so dass eine hierarchische Bildplattenapplikation entsteht. Bei Kauf wird die Wäre aus einem angegliederten Lager originalverpackt, i. d. R. gegen Barzahlung, ausgehändigt. Geführt werden in den USA vorzugsweise Waren guter Qualität, meist Markenartikel aus dem Hartwarenbereich, so Uhren, Schmuck, Lederwaren, optische Geräte und Elektrogeräte. Bei hoher Informationsintensität (teilweise auch Bedienung) wird ein vergleichsweise niedriger Verkaufspreis (Discountpreis) angestrebt. Literatur: Tietz, B., Wege in die Informationsgesellschaft - Szenarien und Optionen für Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Handbuch für Entscheidungsträger, Stuttgart 1987.

auch Catalog Showroom oder Discount-Ca- talog-Showroom. US-amerikanische Be­triebsform. des stationären Einzelhandels seit Mitte der 60 er Jahre, die an Verkehrs- und kostengünstig gelegenen Standorten dem - durch Katalogeinsicht bzw. Besichtigung im Ausstellungsraum sowie teilweise auch vom Bedienungspersonal-vorinformierten Kun­den ein begrenztes Sortiment an Waren guter Qualität - meistens Markenartikel aus dem Hartwarenbereich - zu extrem niedrigen Preisen zur sofortigen Mitnahme ab Lager anbietet. Zu den bevorzugten Warengrup­pen gehören Uhren/Schmuck, Haushalts­waren/Einrichtungsbedarf, Elektrogeräte/ Unterhaltungselektronik und Sportartikel/ Spielzeug. In Deutschland hat sich der Katalogschau­raum als eigenständiger Betriebstyp bislang nicht durchsetzen können, wenn man einmal von einigen wenig erfolgreichen Pilotprojek­ten bzw. Experimenten mit Schauräumen in Verbrauchermärkten absieht. Auch wer­den ihm für die Zukunft nur geringe Chan­cen eingeräumt: - so aufgrund spezifischer Nachteile (z.B. hohe Herstellungskosten des Katalogs; Preis- und Sortimentsstarrheit durch Kopplung an den Katalog; Zwang zur per­manenten Warenpräsenz bzw. dezentra­len V orratslagerhaltung); - so aber auch unter Hinweis auf das mit den Verhältnissen in den US A nur bedingt ver­gleichbare einzelhandelsrelevante Wett­bewerbsumfeld (z.B. Marktposition des Versandhandels). -

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