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NAFTA

steht für North American Free Trade Area, die zum 1.1. 1994 zwischen den USA, Mexiko und Kanada eröffnet worden ist. Mit 360 Mio. Verbrauchern und einem geschätzten jährlichen Bruttosozialprodukt von rund 6,7 Billionen Dollar entsteht der größte Wirtschaftsraum der Welt. Konkret sieht das Abkommen vor, innerhalb der kommenden 15 Jahre die noch bestehenden Zoll- und Handelsschranken des grenzüberschreitenden Waren- und Kapitalverkehrs zwischen den NAFTA-Staaten größtenteils aufzuheben. Der Handel mit Drittländern bleibt von diesem Abkommen unberührt.

Abkürzung für: North American Free Trade Agreement.

Siehe auch: Freihandelsorganisationen

NAFTA (North American Free Trade Agreement) basiert auf einem im Oktober 1989 von den USA und Kanada geschlossenen Abkommen, auf dessen Grundlage weitgehende Zollfreiheit zwischen den USA und Kanada vereinbart wurde. Aufbauend auf ersten Verhandlungen erfolgte mit dem Ver-tragsabschluss am 8. Oktober 1992 in San Antonio (Texas) die Gründung der NAFTA unter Einbeziehung Mexikos. Die Ratifizierung durch die Mitgliedsländer erfolgte in den USA am 15. November 1993, in Kanada am 27. Mai 1993 und in Mexiko am 23. November 1993, so dass die NAFTA am 1. Januar 1994 in Kraft trat. Die NAFTA umfasst einen Wirtschaftsraum mit rund 390 Mio. Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von 7,7 Billionen US-Dollar. Die NAFTA stellt einen Schritt zur Verwirklichung des »Amerikanischen Freihandelsabkommens« (Free Trade Area of the Americas, FTAA) dar, innerhalb dessen alle sechs subregionalen Handelsabkommen, wie NAFTA, CACM (Central American Common Market), Caricom (Ca-ribbean Community), G-3 (Group of Three), Andean Community sowie MERCOSUR bis zum Jahre 2005 integriert werden sollen.

(North American Free Trade Agreement) Siehe: Nordamerikanische Freihandelszone

Abk. f. (engl.) North-American Free Trade Agreement; Nordamerikanische Freihandelszone. Oder: (frz.) Accord de libre-Bchange nord-américain (ALENA); (span.) Tratado de Libre Comercio de Américana del Norte (TLCAN).

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