Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Planungsumfang

Die Menge, Häufigkeit und Intensität, mit der geplant wird, wirken sich auf die institutionellen Merkmale der Planungssysteme, die  Planungsorganisation, aus. Eine gängige Hypothese leuchtet unmittelbar ein: Viel Planung verlangt letztlich den Einsatz von vielen Personen, wenig Planung den Einsatz von wenigen, während bei Verzicht auf Planung niemand erforderlich ist. Eine Aussage darüber, welche Personen (Planungsträger) im Unternehmen für Planungsaufgaben eingesetzt werden, hängt also zunächst einmal vom Umfang der Planung ab. Um den Einfluss des Planungsumfangs auf die Institution der Planung messen zu können, muss man den Umfang der Planung selbst feststellen, also etwa die Anzahl der Problembereiche, in denen Unternehmen planen. Solche Planungsbereiche sind: Investitionen, Marketing, Finanzen, Produktion, Produkte und Produktgruppen, Forschung und Entwicklung, Personal, Organisation und EDV sowie Beschaffung. Empirische Ergebnisse zeigen folgendes Bild: (1)   Ein hoch-signifikanter Einfluss des Planungsumfangs besteht hinsichtlich der Bildung von Planungsstäben und zentralen Planungsstellen bzw. -abteilungen: Je mehr organisatorische Problembereiche in die langfristige Planung einbezogen werden, desto dringlicher wird eine Abstimmung der einzelnen Entscheidungen. Die zentrale Koordination der Planungsaktivitäten vollzieht sich in aller Regel in der Unternehmungsspitze. Mit der Errichtung zentraler Planungsstellen ist keine Entlastung der Geschäftsleitung von langfristigen Planungsaufgaben verbunden. Im Gegenteil, es erhöhen sich bei zunehmendem Planungsausmass sowohl die aktive Beteiligung der Geschäftsleitung als auch die Anzahl der von dieser vorzugebenden Prämissen.                                                                       

Vorhergehender Fachbegriff: Planungsträger | Nächster Fachbegriff: Planungsumfeld



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken

   
 
 

   Weitere Begriffe : Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger | kalkulatorische Wagnisse | Bedürfnis nach Zugehörigkeit

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2015 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon