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Prüfungslehre

Bezeichnung für die Lehre auf dem Gebiet des betriebswirtschaftlichen Prüfungswesens an Universitäten und Hochschulen. Aufbau der Lehre
Das Fachgebiet Prüfungslehre wird i. d. R. in drei Teile, die weitgehend aufeinander aufbauen, gegliedert:
Theoretischer Teil (u. a. Prüfungstheorie).
Praxisbezogener Pflichtteil (u. a. Aktienrechtliche Jahresabschlußprüfung).
Wahlteil (mit unterschiedlichen Schwerpunkten, u. a. Interne Revision, Sonderprüfungen, Rechnungslegung und Prüfung von Kreditinstituten und Versicherungs Unternehmen).
Die Unterschiede im Lehrangebot der einzelnen Universitäten und Hochschulen ergeben sich in erster Linie aus zusätzlichen Veranstaltungen im praxisbezogenen Pflichtteil (z. B. Verbund ene Unternehmen sowie Konzernrechnungslegung und deren Prüfung) und aus dem unterschiedlichen Fächerkatalog des Wahlteils.
Fachbezeichnung
Die Lehrstühle, Fachgebiete und Institute, die sich vorrangig mit der Prüfungslehre beschäftigen, werden unterschiedlich bezeichnet; dabei nimmt man nicht selten Gebiete, die zusätzlich vertreten werden, in die Fachgebietsbezeichnung auf (z. B. Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensberatung). Die häufigsten Bezeichnungen: Wirtschaftsprüfung und Treuhandwesen, Revisions und Treuhandwesen, Wirtschaftsprüfung und Revision, Wirtschaftsprüfung, Revisionswesen, Prüfungswesen, Treuhandwesen, Wirtschaftsberatung und Revisionswesen.
Lehrmethoden
Der Stoff der Prüfungslehre wird an deutschen Universitäten und Hochschulen zweistufig angeboten: In systematisierenden Vorlesungen wird ein Überblick über das Fachgebiet gegeben, während in Übungen und Seminaren einzelne Problemstellungen und aktuelle Fragen vertieft werden. Gelegentlich werden in einer sinnvollen Abstimmung von Theorie und Praxis praktische Fälle in Form von Fallstudien eingehend diskutiert. Kombinationsmöglichkeiten Die Prüfungslehre ist eine sog. Spezielle Betriebswirtschaftslehre (Wahlfach) in Diplomstudiengängen. Häufig wird das Fach Prüfungslehre mit anderen Fächern, die ebenfalls auf das Betätigungsfeld des Wirtschaftsprüfers, Revisionsfachmanns oder Leiters des Rechnungswesens ausgerichtet sind, kombiniert. Zu diesen Kombinationsfächern zählen: Steuerrecht, Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Datenverarbeitung. Wegen der immer stärkeren Spezialisierung des Wirtschaftsprüfers werden heute auch Kombinationen mit anderen speziellen Betriebswirtschaftslehren, wiez. B. Betriebswirtschaft der Banken oder Versicherungen, gewählt. Außerdem ist das Fach Prüfungslehre eine interessante Wahlfachalternativefür juristische und mathematische(Versicherungsmathematiker) Studiengänge.

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