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Wertschöpfung

Bruttowertschöpfung

erfasst in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung alle in einer Periode entstandenen Faktoreinkommen (Löhne, Gehälter, Zinsen, Mieten, Pachten, Vertriebsgewinne) und entspricht dem Volkseinkommen (Sozialprodukt). Im betrieblichen Sinne beinhaltet Wertschöpfung den Produktionswert je Periode abzüglich der in dieser Periode von anderen Unternehmen empfangenen Vorleistungen.

Unter Wertschöpfung wird die Differenz zwischen den von einem Unternehmen abgegebenen Leistungen und den von dem Unternehmen übernommenen Leistungen (Vorleistungen) verstanden. In der Wertschöpfungsentstehungsrechnung wird die Wertschöpfung subtraktiv ermittelt:

GesamtleistungVorleistungen = Wertschöpfung


cities Betriebes ist die Summe der durch die Kombination der Produktionsfaktoren geschaffenen Werte, also der Gesamtleistung abzüglich der von Dritten bezogenen Vorleistungen. Die Wertschöpfung (englisch: value added) kann dabei auf »realen« Produktionsleistungen oder auf der Ausnutzung von Marktpreisdifferenzen beruhen. Zur praktischen Ermittlung sind zwei Methoden anwendbar:

1. Reale Methode; entsprechend der Definiton werden von den Gesamtleistungen einer Unternehmung die Vorleistungen abgezogen.

Wertschöpfung = Umsätze

+ Bestandserhöhungen und aktivierte Eigenleistungen

- Einkäufe von Dritten

- Abschreibungen

2. Personale Methode; erfaßt die durch den betrieblichen Leistungsprozeß bei den Empfängergruppen entstandenen Einkommensarten.

Wertschöpfung = Arbeitserträge (Löhne, Gehälter, Sozialleistungen) + Kapitalerträge (Unternehmensgewinn nach Steuern, Fremdkapitalzinsen)

+ Gemeinerträge (direkte und indirekte Steuern).

Probleme bei der Ermittlung der »richtigen« Wertschöpfung (gilt für beide Methoden): Bewertung der Bestandsveränderungen, aktivierten Eigenleistungen und der Abschreibungen.

Die Wertschöpfung einer Unternehmung ist die Summe des durch die Kombination der Produktionsfaktoren Arbeit, Betriebsmittel und Werkstoffe im Rahmen der Produktion geschaffenen Mehrwerts. Dieser Mehrwert besteht aus der betrieblichen Gesamtleistung abzüglich der von Dritten bezogenen Vorleistungen. Es ist der von der Unternehmung in einer bestimmten Periode geschaffene Wertzuwachs. Er ist mit dem Beitrag der Unternehmung zum Sozialprodukt identisch.

Die Wertschöpfung eines Betriebes ist die Summe der durch die Kombination von Arbeit, Boden und KapitalRahmen der Produktion geschaffnen Mehrwerte (value added). Die-er Mehrwert umfaßt die betriebliche esamtleistung abzüglich der von ritten bezogenen Vorleistungen, as Wertschöpfungsdenken beruht uf der Vorstellung, daß durch die be-lebliche Produktion innerhalb des wischenbetrieblichen Werteumlaufes ein Überschuß (Mehrwert) entsteht.
Die betriebliche Wertschöpfung als der von Unternehmen in einer bestimmten Periode geschaffene Wertzuwachs ist identisch mit dem Beitrag des Unternehmens zum Sozialprodukt. Prinzipiell läßt sich die betriebliche Wertschöpfung auf zwei verschiedene Arten ermitteln:
a) Man zieht von der Gesamtleistungeiner Unternehmung die Vorleistungen ab
Wertschöpfung = Umsätze
+ Bestandserhöhungen und aktivierte
Eigenleistungen
Einkäufe von Dritten
Abschreibungen.
b) Ermittlung der in einer Periode erzeugten Haushaltseinkommen in einer UnternehmungWertschöpfung = Arbeitserträge(Löhne, Gehälter, Sozialleistung)
+ Kapitalerträge (Fremdkapitalzinsen, Unternehmensgewinn nach Steuern)
-IGemeinerträge (direkte und indirekte Steuern).
Im Hinblick auf beide Verfahren gilt, daß die Wertschöpfung den handels- und steuerrechtlichen Jahresabschlüssen nicht unmittelbar zu entnehmen ist und aus diesen Jahresabschlüssen lediglich durch Umgruppierungen und Umrechnungen ermittelt werden kann. Es treten hier nicht nur Probleme der wertschöpfungsgerechten Pe-riodisierung auf, sondern auch Probleme, die daher rühren, daß die traditionellen Jahresabschlüsse unter gewinnorientierten Gesichtspunkten aufgestellt werden und deshalb eine Errechnung der »richtigen« Wertschöpfung auf dieser Datenbasis problematisch wird. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Bewertung kann in zwei Formen aufgestellt Werder Bestandsveränderungen und die den. Als Entstehungsrechnung weistAktivierung von Eigenleistungen, die sie lediglich den Nettowert nach AbAbschreibungen, die transitorischen zug aller Vorleistungen aus (value ad- bzw. antizipativen Abgrenzungen ded).

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Begriff für einen Ablauf. Akt oder Vorgang in dem Wert entsteht oder entstehen soll. In der herrschenden Wirtschaftswissenschaft bezeichnet die Wertschöpfung die jährliche Summe aller Löhne. Zinsen, Mieten, Pachten und Gewinne, also die Einkünfte aus den Produktionsfaktoren eines Landes. Sie entspricht dem Sozialprodukt. -Kapital, variables, Mehrwert. Profit

Summe der Roherträge, verringert um die Vorleistungen, die zugekauft werden. Sie entspricht der Summe der Arbeitserträge, Steuern/Abgaben und Kapitalerträge oder der Differenz zwischen den Einstandspreisen aller extern eingekauften Leistungen und den Verkaufserlösen aller eigenen Markt­leistungen. Bei den eingekauften Leistungen handelt es sich um Güter/Dienste, die fremderstellt sind, bei den verkauften Leistungen um Güter/Dienste, die aus diesen Vorleistungen und eigenen Leistungen zusammengesetzt sind. Die Wertschöpfung deckt also den eigenen Faktoreinsatz und den Gewinn ab. Eine höhere Wertschöpfung bedeutet allerdings nicht zwangsläufig mehr Gewinn, nämlich immer dann nicht, wenn Leistungen extern kostengünstiger eingekauft als selbsterstellt werden können. Dann führt eine höhere Fertigungs- bzw. Vertriebstiefe gerade zu vergleichsweise geringerer Rentabilität. Siehe auch (z.T. gleichbedeutende bzw. mit ähnlichem Wissen belegte Stichwörter)  Wertkette,   Wertkettenanalyse,   Wertschöpfungsanalyse,   Wertschöpfungskette,   Wertschöpfungsspanne sowie  Kennzahlen, wertorientierte.

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