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Krankenversicherung, private

Private Krankenversicherungen sind besonders günstig für junge und gesunde Singles. Denn die Prämie wird bei den privaten nicht wie bei den gesetzlichen Krankenkassen in Prozent vom Bruttogehalt ausgemacht, sondern nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Eine private Krankenkasse kann deswegen eine gute Entscheidung sein, wenn die persönliche Familienplanung klar ist, das heisst, eine Entscheidung gegen Kinder gefallen ist. Denn bei den Privaten kostet jede Person extra durch die privaten Zusatzverträge für Partner und Kinder. Das bedeutet hohe Beitragsaufschläge für die Mitversicherung der Angehörigen. Im Schnitt kostet ein Kind bei einer privaten Krankenversicherung zu versichern, 100 Euro im Monat. Und zur weiteren Orientierung: Die durchschnittlichen Beiträge für eine Kleinfamilie - Vater, Mutter, Kind - liegen bei gut 450 Euro im Monat. Deswegen ist eine private Krankenversicherung für Familien nicht empfehlenswert. Wer sich diese Lebensoption als junger Single noch offen hält, der sollte mit dem Ausstieg aus der gesetzlichen Krankenversicherung warten. Vergleich private vs. gesetzliche Krankenversicherung Stichwort Erziehungsurlaub Bei der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben Pflichtversicherte beitragsfrei. Freiwillig Versicherte bleiben nur beitragsfrei, wenn auch der Ehepartner gesetzlich versichert ist. Ist der Partner aber privat versichert, gilt die Hälfte seines Einkommens als Basis für den Kassenbeitrag desjenigen im Erziehungsurlaub. Privat Versicherte müssen während des Erziehungsurlaubes weiter Beiträge zahlen. Nur wenige Versicherer bieten einen sechs Monate langen beitragsfreien Schutz. Der Ausweg: Ist der Ehepartner gesetzlich versichert, kann der Erziehungsurlauber in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei familienversichert werden und dort auch zukünftig bleiben. Stichwort Arbeitslosigkeit Gesetzlich Versicherte bleiben Kassenmitglieder. Die Beiträge überweist bei Anspruch auf Arbeitslosengeld oder -hilfe das Arbeitsamt. Privat Versicherte dürfen privat bleiben, wenn sie vorher fünf Jahre lang privat versichert waren. Das Arbeitsamt zahlt dann die Prämien. Ansonsten muss in eine gesetzliche Krankenkasse gewechselt werden - nach freier Wahl. Ein Wiedereinstieg in die private Krankenversicherung ist dann zu den alten Konditionen nur sechs Monate lang möglich. Danach ist ein Vertrag nur noch mit Beitragszuschlag zu bekommen.

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