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Preis-Audit

Verfahren, das bei einer Stichprobe von Händlern durchgeführt wird, um durch­schnittliche Preise für die von diesen Händ­lern distribuierten Waren zu bestimmen. Zu diesem Zweck wird i.d.R. von einem Marktforschungsinstitut ein repräsentatives Handelspanel aufgebaut. Dieses Panel wird dann regelmäßig von Interviewern auf­gesucht, die die Preise der Waren zum Zeit­punkt ihres Besuches festhalten. Der Mittel­wert aller Preise bei den Händlern des Panels für ein bestimmtes Produkt wird dann als der mittlere Preis für dieses Produkt bezeichnet. Diese Art der Preiserfassung ist notwendig, damit der Hersteller Informationen darüber bekommt, zu welchem durchschnittlichen Preis sein Produkt angeboten wird, wenn man Sonderaktionen berücksichtigt, auf die er nur wenig oder gar keinen Einfluß hat. Preis-Audits werden nicht nur von unabhän­gigen Instituten als syndicated Studie durch­geführt, sondern z.T. auch vom Hersteller selbst, der statt der Interviewer seine Vertre­ter dafür einsetzt. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, Preis-Audits direkt beim Verbraucher selbst durchzuführen. In diesem Fall kommt der Interviewer ins Haus der Befragten und listet den Warenbestand sowie die Preise der Wa­ren auf. Auch hier kann dann bei einem re­präsentativen Verbraucherpanel ein Durch­schnittspreis berechnet werden. Hierbei handelt es sich aber um eine sehr kostspielige Methode, weshalb im allgemeinen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, den Befragten ein Haushaltsbuch führen zu las­sen, in dem alle Einkäufe eingetragen wer­den. Als mittlerer Preis wird hierbei der Mittel­wert der Preise für das jeweilige Produkt über alle Befragten, die dieses Produkt in der in Frage kommenden Perioden gekauft ha­ben, ausgewiesen. Der mittlere Preis, den man mit Hilfe von Preis-Audits bei Händ­lern erhält, liegt wegen verschiedener Panel­effekte meist etwas über dem, den man mit Hilfe von Verbraucherpanelbefragungen ermittelt.    

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